Das tolle MITTELSPURSCHLEICHER - SPIEL

Alles zum Thema Verkehrsrecht

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Anonym

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Beitragvon Anonym » Mi 23. Feb 2005, 14:54

Wer hat nomdma nur das Recht gegeben hier mitzureden.
Empfehlung an nomdma: wenn du das nächste mal wegen einer deiner vielen Verkehrsdelikte vor einem Richter stehst, erzähl ihm doch all den Schwachsinn, den du hier verbreitest. Dann hätten wir von Dir wenigstens nichts mehr zu befürchten. Deine FE würdest Du nämlich für den Rest deines Lebens wohl kaum wiedersehen.

Ein Urteil zu deiner Kenntnis: selbstmörderischer Fußgänger auf der Autobahn bei Dunkelheit von Pkw mit der erlaubten Vmax von 100 km/h tödlich überfahren. Es erfolgte eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung (Strafbefehl). Grund: fahren auf Sicht.

Noch Fragen nomdma ?

nomdma

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Beitragvon nomdma » Mi 23. Feb 2005, 15:29

@ Gast

Ist ja süss....da gibt mal wieder ein anonymes Bübchen seinen Kommentar ab. :D

Wenn Du mit uns Großen mitdiskutieren möchtest, dann bleibe sachlich und erzähl uns keine Geschichten!

Ansonsten empfehle ich Dir mal einen Blick in die StVO (§18, Absatz 6) zu werfen!

Bussi
Frank :loldev:

Anonym

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Beitragvon Anonym » Mi 23. Feb 2005, 15:36

Ohaa,

ich empfehle die Kommentierung dazu. Im Übrigen handelt es sich um einen Strafbefehl der STA Mainz. Laß ich mit dem Verkehrsdezernenten verbinden. Er wird Dein Halbwissen gerne etwas auffrischen.

Gru?
das Bübchen

nomdma

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Beitragvon nomdma » Mi 23. Feb 2005, 17:02

@ Gast

Offensichtlich haben die Pfälzer bzw. die Mainzer eine sehr merkwürige Auffassung von Recht. Wer sich so etwas gefallen lässt, ist selbst Schuld.

Mein Onkel hat vor ca. 10 Jahren auf einer Landstraße mit dem Motorrad einen alkoholisierten psychisch Kranken angefahren und getötet. Seine Geschwindigkeit beim Aufprall lag bei knapp über 100 km/h.

Resultat: Freispruch!
(Amtsgericht Emmendingen, Baden-Württemberg)

Noch Fragen?

Grüßle
Frank

Anonym

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Beitragvon Anonym » Mi 23. Feb 2005, 17:08

Dir ist nicht zu helfen. Ende der Diskussion

nomdma

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Beitragvon nomdma » Mi 23. Feb 2005, 17:10

@ Gast

Haben wir beide diskutiert? Nicht dass ich wüsste. :D

Such Dir ein anderes Forum, in dem Du als Anonymer dein Unwesen treiben kannst!

Grüßle
Frank

EhrlicherBürger
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Beitragvon EhrlicherBürger » Mo 28. Feb 2005, 16:33

[quote=""nomdma""]@ Kannst Du mir "Richtgeschwindigkeit" mal bitte definieren? Und zwar nicht den Gesetztestext, sondern die Bedeutung bzw. denn Sinn dieses Wortes!"[/quote]

Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen ist jene Geschwindigkeitgrenze, ab der bei deutlicher Überscheitung (sicher ab +20km/h) unter Umständen die Betriebsgefahr selbst dann anzusetzen ist, wenn der Unfall auf das Verschulden eines anderen Verkehrsteilnehmers zurückzuführen ist.

Der Geschädigte muss bei überschreiten der Richtgeschwindigkeit nachweisen, daß der Unfall auch bei Einhaltung der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h nicht hätte vermieden werden können, um vollen Schadensersatz zu erlangen.
Kann er diesen Beweis nicht führen, so mindert sich sein Ersatzanspruch um die Betriebsgefahr von 25 %.
schönen Gruß vom ehrlichen Bürger

nomdma

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Beitragvon nomdma » Mo 28. Feb 2005, 17:17

@ EhrlicherBürger

Das war jetzt mehr oder weniger die gesetzliche Definition.

Was bedeutet aber Richtgeschwindigkeit und woran orientiert sie sich? Wo kommt der Wert 130 her?

Kleines Beispiel:

Ein Ford Ka mit 50PS hat eine Höchstgeschwindigkeit von 147 km/h. Fahrwerk, Bremsen, Lenkung etc. sind auf die Motorleistung abgestimmt.
Fährt der KA nun mit "Richtgeschwindigkeit" auf der AB, so nutzt er knapp 90% seiner Leistungsreserven.

Jetzt ich mit Privatwagen - 170 PS und 216 km/h Vmax. 90% meiner Leistungsreserven würden 194 km/h entsprechen. Ich soll mich aber auch an 130 halten, obwohl mein Fahrzeug ganz anders ausgelegt ist. Wieso?

Oder nach härter, der Firmenwagen. 245 PS und 250 km/h Vmax. 90% entsprechen 225 km/h.

Du verstehst, worauf ich hinaus will?

Wer hat 130 km/h festgelegt und wieso? Orientiere ich mich an Kleinwagen wie Ka oder Smart, dann sind 130 km/h richtig viel. Nehme ich aber normale Autos als Maßstab, dann sprechen wir hier von 60 bzw. 52% der möglichen Leistungsreserven.

Grüßle
Frank

EhrlicherBürger
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Beitragvon EhrlicherBürger » Mo 28. Feb 2005, 17:40

Warum man sich gerade auf 130 km/h geeinigt hat, kann ich Dir auch nicht sagen, aber es ist innerhalb Europas ein üblicher Wert für Tempolimits auf Autobahnen (110-130 km/h). Jetzt müssen wir froh sein, das es bei uns in D "nur" Richtgeschwindigkeit und nicht Tempolimit ist.

Der Vergleich mit der "Leistungsreserve" ist m.E wenig zielführend, es geht ja nicht darum hohe Geschwindigkeiten zu erreichen, sondern im Notfall schnell abzubremsen. Und da gelten in erster Linie die Gesetze der Physik, weniger die der Motorenleistung.
Zuletzt geändert von EhrlicherBürger am Mo 28. Feb 2005, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.
schönen Gruß vom ehrlichen Bürger

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Beitragvon MarcoS » Mo 28. Feb 2005, 18:27

[quote=""nomdma""]

Wer hat 130 km/h festgelegt und wieso? Orientiere ich mich an Kleinwagen wie Ka oder Smart, dann sind 130 km/h richtig viel. Nehme ich aber normale Autos als Maßstab, dann sprechen wir hier von 60 bzw. 52% der möglichen Leistungsreserven.

[/quote]

Also ich glaube nicht, dass der Sinn in der Richtgeschwindigkeit darin liegt, einen Anhaltspunkt für die Leistung eines PKW zu haben!!!

Vielmehr liegt der Sinn darin einen Orientierungswert für sicheres Fahren zu haben. Der Bremsweg nimmt nun mal proportional zur gefahrenen Geschwindigkeit zu und daran ändern auch die besten Carbon oder sonstwas Bremsen nichts. Klar packt eine Oberklassenwagenbremse besser als eine beim Smart oder einem Daihatsu Cuore, dennoch liegt der Bremsweg auch bei einem Porsche mit 200 km/h deutlich über dem eines "kleinen" KfZ mit z.B. 130 km/h!


[quote=""nomdma""]

Ich soll mich aber auch an 130 halten, obwohl mein Fahrzeug ganz anders ausgelegt ist. Wieso?

[/quote]

Gerade deshalb -> Bremsweg -> SICHERHEIT!!! :!:

Nebenbei: es sagt ja niemand, dass du dich an die 130 halten sollst.
Du DARFST ja ruhig so schnell fahren wie du willst bzw. kannst. (Wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung vorliegt!)
Nur wenn du dein Auto bei dieser Geschwindigkeit dann nicht unter Kontrolle hast und es zum Unfall kommt, (100%iges Fremdverschulden natürlich ausgenommen!) dann hat jemand berechtigterweise etwas dagegen!
Bei 130 km/h sollte aber jeder seinen Pkw im Griff haben und der Bremsweg bleibt überschaubar. Somit ist dies, wie schon gesagt, eine Orientierungshilfe zum sicheren fahren.

nomdma

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Beitragvon nomdma » Di 1. Mär 2005, 08:21

@ EhrlicherBürger

Der 130er Wert muss schon recht alt sein, da es den bereits in meiner Kindheit gab. Also aus einer Zeit, in der 200 km/h noch Sportwagen vom Schlage eines 911er vorbehalten war.

Dass sich die Fahrzeugtechnik in den letzten 30 Jahren massiv geändert hat, heutzutage nicht mehr mit 6-7 m/s² (heute 10 m/s²) verzögert wird, ESP, ABS, ASR und 4 bis 8 Airbags Serie sind, scheint dabei nicht berücksichtigt zu werden.

Die Betrachtung der "Leistungsreserven" halte ich schon für wichtig. Es macht einen großen Unterschied, ob ich eine "Maschine" (hier KFZ) im Voll- oder Teillastbereich bewege.
Als Fahrzeugführer muss ich im Teillastbereich weniger Konzentration auf das Eigenverhalten des KFZ aufwenden, da hier keine unerwarteten Reaktionen zu erwarten sind. Sprich mit einem kritischen Fahrverhalten, nachlassende Bremsleistung etc. werde ich erst im absoluten Grenzbereich konfrontiert.
Fahrmannöver die vor 30 Jahren viel Können vorausgesetzt haben, werden heutzutage seitens der Fahrzeugelektronik übernommen.
Ich kann bei Tempo 200 und nasser Fahrbahn eine Vollbremsung hinlegen und dabei noch Pylonen umrunden.
Vor 30 Jahren hätte die Räder blockiert, das Heck sich weggedreht und ich wäre in die Botanik gerauscht.

Sogesehen haben sich die "Gesetze der Physik" schon geändert.

@ MarcoS
Also ich glaube nicht, dass der Sinn in der Richtgeschwindigkeit darin liegt, einen Anhaltspunkt für die Leistung eines PKW zu haben!!!
Ja, aber wie zuvor bereits ausgeführt, muss sich der Wert den technischen Gegebenheiten anpassen. Ich kann nicht die technischen Grundlagen der 70er oder gar 60er Jahre als Maßstab für heutige Verkehrsregeln heranziehen.
Vielmehr liegt der Sinn darin einen Orientierungswert für sicheres Fahren zu haben.
Schaust Du Dir mal die Unfallstatistiken der umliegenden Ländern an, dann wirst Du feststellen, dass trotz 110-130 AB-Höchstgeschwindigkeit die Zahlen höher sind als in der BRD. Kannst Du mir das erklären?
Wir haben in der BRD die höchste Verkehrsdichte auf ABs in Europa, lauter "Raser" und trotzdem weniger Unfälle und Tote.
Was hat 130 dann bitte mit "sicherem Fahren" zu tun?
Und "orientieren"? Woran? An der Verkehrsdichte und der Fahrzeugtechnik vor 30 Jahren?
Der Bremsweg nimmt nun mal proportional zur gefahrenen Geschwindigkeit zu und daran ändern auch die besten Carbon oder sonstwas Bremsen nichts. Klar packt eine Oberklassenwagenbremse besser als eine beim Smart oder einem Daihatsu Cuore, dennoch liegt der Bremsweg auch bei einem Porsche mit 200 km/h deutlich über dem eines "kleinen" KfZ mit z.B. 130 km/h!
Der Bremsweg berechnet sich grob wie folgt:

((Geschwindigkeit : 3,6)² : (2 x Bremsverzögerung)) x Reibungskoeffizient

Bei trockener Straße ist der Reibungskoeffizient 1, bei nasser Straße 1,4.

Kleines Beispiel aus 100 km/h:

Eine C-Klasse verzögert mit 10,8 m/s², ein Twingo mit 8,5 m/s² -> die C-Klasse steht also nach 35m, der Twingo erst 10m später! Und das trotz 700 kg mehr Leergewicht bei der C-Klasse!

Bei 130 km/h sieht es noch heftiger aus. Die C-Klasse steht nach 60m, der Twingo erst nach 76m!
Die C-Klasse hat bei 140 km/h 70m und bei 150 km/h 80m Bremsweg (also nur 4m mehr als der Twingo bei 130 km/h).

Das sind Werte aktueller Fahrzeuge von 2004! Jetzt rechne das ganze mal mit den Werten eines 10 oder 15 Jahre alten Kleinwagens durch.

Du verstehst?

Grüßle
Frank

x944

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Beitragvon x944 » Di 1. Mär 2005, 09:15

Die Richtgeschwindigkeit hat nur einen Grund: eine starke Lobby des autoproduzierenden Gewerbes.
Warum wohl sonst sind wir weltweit das einzige Land, das keine Geschwindigkeitsobergrenze kennt? Weil wir im Hinblick auf Unfallprävention alles besser wissen als der Rest der Welt ? Wohl kaum !!!!

Nomdma: Woher stammen Deine Kenntnisse im Hinblick auf das europ. Unfallgeschehen. Sie sind blanker Unsinn. Wenn man zu einem aussagefähigen Ergebnis kommen will, muss man die gleichen Meßgrößen verwenden und keine Pauschalaussagen machen.

Im Zuständigkeitsbereich meiner Autobahnpolizeidienststelle gab es 2004 knapp 1000 Unfälle. 480 davon waren auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Die 6 Toten, die wir hatten, sind ausschließlich bei Geschwindigkeiten über 130 km/h zu beklagen gewesen.

Lieber nomdma, nur ein einziger Toter wäre schon Argument genug für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Aber Du hast ja schon an verschiedenen Stellen versucht, bei anderen Verständnis für deinen Geschwindigkeitswahn zu erwecken. Ist dir eigentlich aufgefallen, dass bisher noch niemand !!! für dich Partei ergriffen hat ?

Anonym

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Beitragvon Anonym » Di 1. Mär 2005, 09:57

[quote=""nomdma""]Der Bremsweg berechnet sich grob wie folgt:

((Geschwindigkeit : 3,6)² : (2 x Bremsverzögerung)) x Reibungskoeffizient

Bei trockener Straße ist der Reibungskoeffizient 1, bei nasser Straße 1,4.
[/quote]Du hast eine seltene Vorstellung von Reibungskoeffizient. Bei Dir wird er immer höher, je reibärmer die Flächen sind.
Normalerweise ist es umgekehrt und dann stünde in der Formel nicht "x Reibungskoeffizient" sondern "/ R."
Außerdem, wenn Du in obiger Formel schon die Bremsverzögerung hast, brauchst Du den Reibungsk. gar nicht mehr, der ist in der Verzögerung natürlich enthalten. Natürlich ist die Verzögerung dann variabel von den Straßenverhältnissen (u.a.) abhängig.

[quote=""x944""]Warum wohl sonst sind wir weltweit das einzige Land, das keine Geschwindigkeitsobergrenze kennt? Weil wir im Hinblick auf Unfallprävention alles besser wissen als der Rest der Welt ? Wohl kaum !!!![/quote]Dann erklär doch mal, warum die deutschen Autobahnen zu den sichersten Straßen weltweit gehören (gemessen an Personenkilometern)!
Trotz der erheblichen Verkehrsdichte, trotz den enormen Transitverkehrs mit Lkw, Wohnwagen usw. aus aller Herren Länder.
Die einsamen auf 55mph begrenzten Interstates in den Staaten sind gefährlicher!
Schau nach beim Bundesministerium für Verkehr und beim statistischen Bundesamt!
Lieber nomdma, nur ein einziger Toter wäre schon Argument genug für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen.
- Bekanntlich sterben doppelt so viele bei Selbstmorden wie im Verkehr. Sollten wir nicht hinter jeden Menschen einen Wachmann stellen, um Selbstmorde zu verhindern? Und hinter dem Wachmann wieder einen (bekanntlich ist die Selbstmordrate auch unter den Wachmännern...)
- Bekanntlich ist Fußball die mit weitem Abstand volkswirtschaftlich schädlichste Sportart. 30% aller Sportunfälle passieren beim Fußball. Fallschirmspringen usw. ist vergleichsweise todsicher. Sollten wir nicht Fußball riogoros verbieten?
- Bekanntlich sterben tausendmal mehr Menschen im Bett als im Verkehr. Sollten wir nicht Betten (am besten bei Todesstrafe :wink: ) verbieten?
- Weitere Beispiele gefällig?

Thomas

x944

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Beitragvon x944 » Di 1. Mär 2005, 13:28

na prima,
weil wir ohnehin ne´Menge Selbstmörder haben, kommt es auf ein paar mehr oder weniger im Straßenverkehr nicht an.
Nur ist die Krux an der Sache, dass die meisten Verkehrsteilnehmer keine Selbstmörder sind, sondern von denen ins Unglück gerissen werden, die sich wie Selbstmörder verhalten und nachher mit Reibungskoeffizienten argumentieren.

Thomas kann ich nur empfehlen, sich Verkehrsunfälle nicht nur im TV anzusehen sondern mal live dabei zu sein, wenn man beispielsweise eine Todesnachricht überbringt. Da kommt Freude auf !
Aber man kann dann ja darauf hinweisen, dass es ohnehin genug Selbstmörder gibt und das in den Staaten sowieso alles ganz anders ist.

Apropos Staaten. Ich habe schon einmal darauf hingewiesen, dass man nur identische Meßgrößen miteinander vergleichen kann. In den Staaten sind beispielsweise die baulichen Gegebenheiten, die Verkehrsabläufe und ähnliche Dinge nicht mit unseren Verhältnissen zu vergleichen.
Was meinst Du, was dort passieren würde wenn man off limits fahren dürfte ?
Deine Feststellungen bestätigen also nur meine Aussage im Hinblick auf die Erforderlichkeit geschwindigkeitsreduzierender Maßnahmen.

Anonym

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Beitragvon Anonym » Di 1. Mär 2005, 13:50

weil wir ohnehin ne´Menge Selbstmörder haben, kommt es auf ein paar mehr oder weniger im Straßenverkehr nicht an.
Das hast Du gesagt!
Ich finde, man soll die Resourcen sinnvoll einsetzen.
Eigentlich reicht doch StVO §1. Warum immer neue Gesetze und Regelungen?
Das es Unfälle gibt, liegt nicht daran, daß es zuwenig Regelungen gibt, sondern daran, daß in dem Gesetzes- und Schilderdschungel keiner mehr den Überblick hat und der Blick auf das wesentliche verloren geht.

Das ist eine typisch deutsche Krankheit!

Und so tragisch 6000 Tote auch sind: Der gigantische, Billionen verschlingende Polizeieinsatz rund um die Uhr ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Die "wahren Killer" sind Herz-/Kreislauf, Krebs usw.
Und was macht der Staat dort?

Genau: Er subventioniert den Anbau von Tabak!
Der Staat subventioniert diese Gifte, nur damit möglichst viel Tabaksteuer in die Kassen gespült wird!
Ich habe auch Verwandte qualvoll über viele Jahre an Lungenkrebs sterben sehen!

Oder Thema Alkohol: Die Volksdroge #1. Auch hier kassiert der Staat kräftig Brandtweinsteuer usw. Da läuft sogar ganz offen Reklame im Fernsehen.

Solange der Staat sich als Drogenhändler betätigt, halte ich seine "Bemühungen" für Verkehrssicherheit für verlogene Heuchelei!
Es geht nur ums nackte Geld, auch und gerade bei Verkehrskontrollen!

[quote=""x944""]Thomas kann ich nur empfehlen, sich Verkehrsunfälle nicht nur im TV anzusehen sondern mal live dabei zu sein, wenn man beispielsweise eine Todesnachricht überbringt.[/quote]Ich war live dabei. Es war ein guter Freund von mir. Und ich bin auch als erster zu seinen den Eltern gegangen.
Und trotzdem war er selber schuld! Niemand anders und auch keine Witterungseinflüsse oder sonstwas.
Deine Feststellungen bestätigen also nur meine Aussage im Hinblick auf die Erforderlichkeit geschwindigkeitsreduzierender Maßnahmen.
Erkläre mir doch, warum die Autobahnen so sicher sind!

Thomas


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