1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

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1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon Harkov » Do 29. Jan 2015, 16:34

Ich wollte die in Goslar diskutierte Grenze mal zur Diskussion stellen. Vielleicht gewürzt mit einigen Erfahrungen aus dem polizeilichen Alltag.

Ich mache mal den Anfang: Laut Aussage von Herrn Daldrup wurde eine Studie in Auftrag gegeben, da es Handlungsbedarf bei der Sicherheit von Fahrradfahrern gibt.
Er kommt allerdings zu dem Schluss, dass die bisherige Promillegrenze abgeschafft werden sollte.

vgl: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 95783.html


Ein gleichsam interessantes wie unerwartetes Ergebnis.

Konkrete Diskussionsfrage: Ist die Grenze dazu geeignet die Verkehrssicherheit zu erhöhen und welche konkreten Erfahrungen habt ihr im polizeilichen Alltag mit alkoholisierten Radfahrern gemacht ?
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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon Brot » Do 29. Jan 2015, 18:49

Harkov hat geschrieben:welche konkreten Erfahrungen habt ihr im polizeilichen Alltag mit alkoholisierten Radfahrern gemacht ?
Auf Jagd nach betrunkenen Radfahrern bin ich noch nie gegangen. Sie waren eigentlich nur fällig, wenn es einen Unfall gab oder z.B. quer über die Straße Schlangenlinien gefahren sind und sich dadurch selbst gefährdet haben. Mir ist es lieber, die Leute fahren, wenn sie schon Alkohol getrunken haben, mit dem Rad als mit dem Auto.

Eine Bestrafung ab einer gewissen Promillegrenze + Ausfallerscheinungen halte ich für in Ordnung. Von einer festen Promillegrenze bei Radfahrern, welche die absolute Fahruntüchtigkeit unterstellt, halte ich nichts.

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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon Challenger » Do 29. Jan 2015, 19:34

Brot hat geschrieben:Von einer festen Promillegrenze bei Radfahrern, welche die absolute Fahruntüchtigkeit unterstellt, halte ich nichts.
Ich denke mal, das Thema dürfte sich ohnehin (vorerst) erledigt haben:

:arrow: Dobrindt lehnt niedrigere Promillegrenze für Fahrradfahrer ab (Quelle: Welt.de)
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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon Hessen78 » Do 29. Jan 2015, 20:21

Ich sehe es da ähnlich wie Brot.

Die Gefährdung für Dritte ist nun einmal überhaupt nicht mit einem Autofahrer vergleichbar. In meinem bisherigen Berufsleben spielten alkoholisierte Radfahrer eigentlich so gut wie keine Rolle. Zumindest in keiner erwähnenswerten Relation zu Kraftfahrzeugführern aller Art. Klar sind entsprechende Konstellationen denkbar, aber dann reicht die derzeitige Regelung meiner Meinung nach völlig aus. Ich hab mehr hässliche Unfälle mit Radfahrern gesehen, bei denen fehlende Beleuchtung entscheidend war als der Alkoholpegel des Radfahrers.

Rein vom persönlichen Standpunkt her finde ich die Strafen für Trunkenheitsfahrten mit dem Rad ziemlich überzogen. Mir fehlt da die Verhältnismäßigkeit. Es wird ähnlich bestraft wie bei Kraftfahrern. Da wird richtig ins Portemonnaie gegriffen, während der hinreichend polizeibekannte vorsätzliche Körperverletzter... naja, das bringt jetzt nix. :pfeif:

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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon Ghostrider1 » Fr 30. Jan 2015, 08:22

Es gibt doch eine nicht zu unterschätzende Gefährdung Dritter! Was ist mit dem Autofahrer / Straßenbahnfahrer der den Radfahrer tot fährt, weil der besoffen die Vorfahrt missachtet hat? Hat das keine psychischen Folgen für den Fahrer? :polizei4:

Meine Meinung: Saufen oder Fahren.
Jeder startet nüchtern durch und weiß, wenn er anfängt zu trinken "da war noch was". Ich halte auch gezielt Radfahrer an, auch jetzt in dieser Zeit (Fasching). Ich habe da keinerlei Mitleid mehr. Allerdings werde ich dazu nicht auf das hinterletzte Dorf in meinem Bereich fahren.

Ich persönlich finde 1,6 Promille recht hoch. Aber, wer nciht regelmäßig trinkt, dürfte bereits Ausfallerscheinungen haben und ist dann sowieso mit dabei.

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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon uwewittenburg » Fr 30. Jan 2015, 09:58

1. finde ich es o. k. wenn jemand sein Auto stehen lässt und mit dem Fahrrad zur Party fährt,
wenn keine öff. Verkehrsmittel in nächster Nähe sind
2. finde ich es nicht o. k., wenn bei einem VU zwischen Fahrrad und PKW der PKW-Fahrer
generell eine Mitschuld hat, obwohl Radfahrer angetrunken ist
3. scheint es keinen generellen Handlungsbedarf in dieser Sache zu geben, galt doch bis vor
einiger Zeit die Promillegrenze für PKW-Fahrer die 1,0 Promille Grenze

Fahre ich zu einem Skat-Abend auch mit dem Fahrrad und wenn ich dann merke, dass meine Füße wackeln, bleibt es angeschlossen vor dem Lokal und ich bestelle mir ein Taxi, oder lasse mich abholen.
Fahre ich PKW und sehe einen Radfahrer auf der Straße, fahre ich besonders vorsichtig und wenn der dann noch wacklig fährt, ganz besonders!
Da man sich hier in der ländlichen Gegend kennt, mache ich schon von Hause aus um manche Radfahrer einen besonders großen Bogen. ;D
Ich lasse mir meine Meinung nicht nehmen und nehme sie auch nicht anderen.
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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon Ghostrider1 » Fr 30. Jan 2015, 11:03

Ich schrieb nix von "Mitschuld". Aber trotzdem geht es einen in Mark und Bein, wenn man in einen VKU verwickelt wurde, wo ein Mensch starb.
Anderes Beispiel: Streiche Pkw und setzte Motorrad (wie das ausgeht, sollte jeder wissen)

Zur anderen Aussage:
Glück für den Fahrer, der den Radfahrer bei einer verkehrswidrigen Fahrt / kritischen Situation rechtzeitig erkennt. Fahren ohne Licht und ohne Reflektoren ist doch schon "normal".
Und wer besoffen ist, macht sich noch weniger einen Kopf darüber wie er gesehen wird. Jetzt lass mal in einer lauen Spätsommernacht die esten dezenten Nebelbänke auftreten, welche auf dem Land recht häufig vorkommen. ....
Wieviele Sichtbehinderungen es in der Stadt gibt, kann ich mir sparen, dürfte auch jeder wissen.

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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon uwewittenburg » Fr 30. Jan 2015, 11:15

Fahre einfach mal nach einer Veranstaltung (z. B. Open Air Gendarmenmarkt) mit dem PKW von Mitte über Kreuzberg nach Hause, so viele Radfahrer hast Du ev. noch nicht gesehen und wie die dann fahren :flehan: , da stehen einem die Nackenhaare zu Berge, da ist mir ein einzelner besoffener Radfahrer lieber, auf den kann ich mich einstellen.
Zur nächsten Veranstaltung bin ich lieber mit der U-Bahn gefahren! :ja:
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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon DonRob » Fr 30. Jan 2015, 11:22

Ich habe in meinem Verwandtschaftskreis einen Pflegefall, der 1991 erheblich alkoholisiert und selbst verschuldet mit seinem Fahrrad stürzte, natürlich ohne Helm.
Infolge der schweren Kopfverletzungen war er, nach längerem Krankenhaus und Reha Aufenthalt, mit 42 Jahren erwerbsunfähig geworden und ist ein körperliches Wrack mit Sprachstörungen.
Mich erinnert das regelmäßig daran, dass Alkohol und Kraft-/Fahrradfahren nicht zusammen passt.
Liegt vielleicht auch daran, dass ich seit 7 Jahren abstinent lebe.
Natürlich kann man auch mit weniger Umdrehungen im Blut verunglücken aber ich denke, je niedriger der erlaubte Spiegel ist, desto geringer die Gefahr.
Sofern sich natürlich alle dran halten und es überhaupt kontrolliert wird. :)

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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon Zeitgeist-Nord » Fr 30. Jan 2015, 13:44

Moin liebe Forengemeinde,

ich halte die zunehmende Kriminalisierung auch von Fahrradfahrern, die etwas getrunken haben und aus gutem und vorbildlichen Grund ihr Kfz haben stehen lassen und genau aus dem Grund lieber aufs Fahrrad "umgestiegen" sind, für etwas fragwürdig. Eine Senkung der Promillegrenze auf 1,1 halte ich auch in diesem Falle für allgemein erstmal kontraproduktiv und unfriedenstiftend.

Dies hat absolut nichts damit zu tun, dass ich "Trunkenheitsfahrten" in irgendeiner Art tolerieren würde, auch nicht auf dem Fahrrad, aber Menschen, die auf Feierlichkeiten hier und da was trinken und schon vorher sich darüber Gedanken machen, wie sie andere und sich selbst schützend "sicher" nach Hause kommen - und dazu zählt ja jene Art Mensch, der aufs Fahrrad ausweicht - sind eigentlich schon einmal "positiv" anzuerkennen.

Wer Schlangenlinien fährt (sollte das eigentlich - auch betrunken - selber merken), der sollte auch das Fahrrad stehenlassen und lieber schieben oder sich eine Mitfahrgelegenheit organisieren. In dem Zusammenhang fiel mir immer mal wieder folgendes auf: der eine hat bestimmt geschätzte 1,8-2,0 Promille intus und kann -erstaunlicherweise - halbwegs ordentlich und unauffällig nach Hause finden auf dem Rad. Kommt jetzt diese Person in eine Polizeikontrolle und hat man es mit einem Autoführerscheinbesitzer zu tun, kann es sein, dass trotzdem der Lappen trotz aller guten Vorsätze entzogen wird. Dann gibt es Mitmenschen, die schon bei 1 Promille Ausfallerscheinungen zeigen und einfach keinen Alkohol vertragen - denen würde ich das Fahrrad unterm A**** wegziehen, wenn sie damit nach Hause zu fahren gedächten. Die Frage ist: würde wegen der Promillegrenze jetzt obig genanntem der Führerschein entzogen, würde der letztgenannte wegen dieser "Grenze" nochmal mit einem blauen Auge bei ner Kontrolle davonkommen? Da sehe ich keine Verhältnismäßigkeit...aber das war jetzt auch nur mal ein konstruiertes Beispiel.

Promillegrenzen sind in diesem Fall sicherlich sinnvoll, weil sich immer mehr Menschen und Verkehrsteilnehmer auch selber Gedanken darüber machen und dann lieber ganz Auto und auch das Fahrrad stehen lassen, aber es kommt immer auf das Gegenüber an und wie "sicher" sich der Mensch im Straßenverkehr (noch) bewegt. Manchmal ist das relativ...

Aber auf der anderen Seite: wenn jemand wie ich gerne auf einer Feierlichkeit auch mal ein Bier mehr mittrinkt, sich dann aufs Fahrrad setzt und plötzlich nach 1km Fahrt merkt, dass gerade jetzt durch die körperliche Anstrengung das Blut im Kreislauf den Alkohol rapide schneller in die körperliche Umlaufbahn gepumpt hat, dann steige ich sofort ab, und schiebe halt die 2,5-3 km nach Hause, anstatt lenkerschlenkernd auf dem schmalen Radweg womöglich mit dem Graben Tuchfühlung aufzunehmen.

Man darf sich da nichts vormachen: der Alkoholkonsum in unserer Gesellschaft hat Tradition und Sitte, aber wenn man plötzlich merkt (eben beim Losfahren ging's noch, jetzt auf einmal habe ich doch den letzten Drink im "Kreislauf"), dann sollte man absteigen und bedächtig die Schieb- und Laufalternative wählen. Just in so einem Moment, wo ich schob und nicht fuhr, verlangsamte eine vorbeifahrende Polizeistreife ihre Fahrt, während ich eher pustend auf dem Fahrrad-/Fußweg mein Fahrrad neben mir herschob, das Fenster des Polizeiwagens runtergekurbelt und der Beamte rief mir freundlich entgegen:

"Guten Abend. Alles in Ordnung bei Ihnen?"
"Jau, danke. Ich schieb mal lieber, ist nicht mehr weit..."
"Wie weit denn noch?"
"Anderthalb Kilometer. Meinen Sie, ich kann das wuppen? Komm gerade von ner Feier...:"
"Ach, das geht ja. Schönen Abend noch!"...
...und fuhren weiter.

Ich kam duselig, aber zufrieden nach Hause. Gefährdet habe ich niemanden.
Hätten die "Kollegen" etwas an meinem Zustand auszusetzen gehabt, mich pusten lassen, meinen Autoführerschein sehen wollen, ich glaube, dann wäre ich verunsichert und sauer gewesen.

So kann's auch laufen!
Aber hier ist's auf dem Land. Und es hängt vom Gegenüber ab und wie man sich gebärdet.

Ich wünsche mir vor allem Verkehrsteilnehmer, die - auch mit Alkohol im Blut - noch genügend Gewissen haben, ob als Fahrradfahrer oder Fußgänger, wenn bestimmte Alternativen für alle Beteiligten einfach vernünftiger sind. Die Zahl der Menschen in meinem Bekanntenkreis, die ähnlich denken, ist dankenswerterweise gestiegen aus meinen eigenen Beobachtungen heraus :) :polizei1:

Bei den Vatertagstouren könnte die Polizei hier ein "Riesengeschäft" machen, so traurig das ist. Aber vielleicht gibt es auch noch bei den Beamten viele Menschen, die genauer hingucken und sich denken: "Ach, der ist keine Gefahr...der andere schon.." und einen einfach mal seines (sicheren) Weges ziehen lassen, ohne gleich mit Konsequenzen zu drohen oder halt Maßnahmen ergreifen, die notwendig sein "können", aber nicht unbedingt "müssen".

Ich halte eine 1,1-Promille-Grenze für Fahrradfahrer nicht für erstrebenswert.
Hier wird ein Maß festgemacht, das bei jedem Menschen anders ausfällt.

Es ist zuvieles geregelt und unter Strafe gestellt oder einschüchternd gestaltet worden in diesem Staat. Aber Sicherheit geht natürlich vor.

Es ist interessant und befriedigend, hier auch von einigen Polizisten entsprechende Meinungen zu lesen, die so ein bisschen den "starren" Blick für die Realität nicht so sehr als Maßstab sehen, sondern individuell zu beurteilen vermögen (??).

Viele Grüße
Rainer

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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Fr 30. Jan 2015, 13:54

Wenn du von der Streife schiebend angetroffen wirst und die nix von dir wollen...dann ist das doch geltendes Recht. Wo ist denn dein Punkt?

Der Rest deiner weitausschweifenden gesamtgesellschaftlichen Betrachung langweilt mich eher.
:lah:

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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon Zeitgeist-Nord » Fr 30. Jan 2015, 14:07

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:Wenn du von der Streife schiebend angetroffen wirst und die nix von dir wollen...dann ist dss doch geltendes Recht. Wo ist denn dein Punkt?

Der Rest deiner weitausschweifenden gesamtgesellschaftlichen Betrachung langweilt mich eher.
Hallo Käpt'n Chaos,

dies hier dient doch dem Meinungsaustausch zum gestellten Thema, nicht wahr? :polizei13: Ich denke, ich bin nicht abgeschweift von jenem. Dass dich mein Beitrag und Schreibstil langweilt, bedauere ich. :polizei10: Meinen "Punkt" habe ich klargemacht, die 1,1-Promille-Regelung betreffend. Denke ich zumindest.

Vielleicht kann jemand anderes meinen Ausführungen mehr abgewinnen, auf dessen Kommentar würde ich mich freuen, insbesondere im konstruktiven Sinne.

Ansonsten möchte ich keine weiteren Bits und Bytes zulasten des Copzone-Servers verschwenden, um auf deinen wertenden Kommentar weiter einzugehen. Du schreibst ja auch, wie du es gewohnt bist. :polizei1:

Mit vorzüglichem Gruße
Rainer

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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon Onkel Fisch » Fr 30. Jan 2015, 14:11

Zeitgeist-Nord hat geschrieben:Moin liebe Forengemeinde,

ich halte die zunehmende Kriminalisierung auch von Fahrradfahrern, die etwas getrunken haben und aus gutem und vorbildlichen Grund ihr Kfz haben stehen lassen und genau aus dem Grund lieber aufs Fahrrad "umgestiegen" sind, für etwas fragwürdig.
Meine Meinung dazu ist, dass ich da keinesfalls eine Kriminalisierung erkenne, sondern lediglich den Fakt, dass man nach erheblichem Konsum alkoholischer Getränke (und den hatte ich, wenn ich 1.1 Promille habe) kein Fahrzeug mehr zu führen hat.

Von daher würde ich es durchaus begrüßen - bei 1.6 Promille kann ich nix mehr!

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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon Harkov » Fr 30. Jan 2015, 16:31

Das sehen u.a. oben genannter Experte anders.

Gestern im Radio ein Verkehrspsychologe, Grundtenor....

Psychologisch sei die Senkung der Promillegrenze auf dem Fahrrad fatal, da der Betroffene dann zu dem Schluss kommen könne, gleich das Auto zu nehmen.

Zugegeben etwas steil die These.
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Re: 1,1 Promillegrenze beim Fahrrad

Beitragvon uwewittenburg » Fr 30. Jan 2015, 16:39

Irgendwie kann ich das aber auch nachvollziehen!
Ich lasse mir meine Meinung nicht nehmen und nehme sie auch nicht anderen.
Nur wer höflich widerspricht ist ein würdiger Diskussionspartner.

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