Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Erfahrungsberichte, Fragen und Tipps

Moderatoren: schutzmann_schneidig, schutzmann_schneidig

DonCorleone
Constable
Constable
Beiträge: 87
Registriert: Fr 16. Apr 2004, 00:00
Wohnort: NRW

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon DonCorleone » Do 23. Nov 2006, 20:23

Das heisst, jeder der eine Waffe kaufen will, darf das auch. Mit ausnamhe von Albaneren, Ex Jugoslaven udn noch 6 oder 7 weiteren Staaten, die ein Verbot haben.
Versuch mal in Deutschland ne Regelung einzuführen, die Bestimmte Bevölkerungsgruppen explizit ausnimmt ! Das könnte interessant werden ;-)
Und nach Einführung des neuen EU-Anti-Diskriminierungs Gesetzes auch gar nicht mehr möglich. Zum Glück habt ihr mit sowas ja nix zu tun. Wenn die Schweiz eine Sache richtig gemacht hat, dann war es, sich aus der EU rauszuhalten. :)

Das Schweizer Waffengesetz ist aber andererseits auch sehr streng im Bezug auf Messer, obwohl imho bei 99% der Messer (auch, wenn sie für sehr viele Straftaten benutzt werden) der Werkzeugcharackter eindeutig überwiegt. Wieso sind z.B. Taschenmesser, die sich einhändig öffnen lassen in CH verboten, gleichzeitig sind aber Dolche einer bestimmten Länge (reine Waffe !), erlaubt. Das kann ich nicht nachvollziehen.
cu
Don

DonCorleone
Constable
Constable
Beiträge: 87
Registriert: Fr 16. Apr 2004, 00:00
Wohnort: NRW

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon DonCorleone » Do 23. Nov 2006, 20:39

[quote=""Aguirre""]
Kleine Denkanregung für Dich bzgl. Statistik:

Die PKS 2002 führt 243 Fälle von Mord oder Totschlag mit Schusswaffen auf.

Das Waffenforum spricht jedoch von einem Anteil von nur 2,26% legaler Waffen bzw. von 5 Mordfällen, bei denen diese eingesetzt wurden.

Nehme ich jetzt in 2002 nur den Fall Steinhäuser heraus (18 Tote), dann komme ich aber bereits auf 7,4% aller Mordfälle der PKS, bei denen Schusswaffen eingesetzt wurden. Die anderen 4 Fälle, die es laut Waffenforum gibt, sind hier noch nicht berücksichtigt und wir wissen auch nicht, wieviel Menschen dabei zu Tode kamen.[/quote]

Das schöne an den Statisktiken ist ja immer , dass man sie so oder so berechnen kann und immer zu anderen Ergebnissen kommt.

Ich nehme mal stark an, dass Steinhäuser aufgrund des zeitlichen und örtlichen Zusammenhangs in der PKS als nur eine Tat mit 18 Opfern gewertet wird.

EDIT Nachtrag:

Aus den Vorbemerkungen zur PKS:


b) Tateinheit und natürliche Handlungseinheit
Als 1 Fall sind auch in Tateinheit und natürlicher Handlungseinheit begangene Straftaten zu er-
fassen. Es ist die Straftat zu erfassen, für die die nach Art und Maß schwerste Strafe angedroht
wird. Bei gleicher Strafandrohung ist das speziellere Delikt zu erfassen. Tateinheit
ist gegeben, wenn eine Handlung mehrere Strafgesetze oder dasselbe Strafgesetz mehrmals
verletzt.
Beispiele:
1. Durch einen Stich wird ein Mensch verletzt und sein Anzug beschädigt
= 1 Fall gefährliche Körperverletzung, die Sachbeschädigung wird nicht erfasst.
2. Durch ein Sprengstoffverbrechen werden 5 Personen vorsätzlich getötet
= 1 Fall Mord mit 5 Opfern zum Mord.
Zuletzt geändert von DonCorleone am Do 23. Nov 2006, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.
cu
Don

noch_student
Police Officer
Police Officer
Beiträge: 158
Registriert: Di 3. Okt 2006, 00:00
Wohnort: B-W

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon noch_student » Do 23. Nov 2006, 20:45

Ich persönlich finde auch die Zahl der Taten, nicht die Anzahl der Toten pro Fall interessanter :-)

[quote=""Aguirre""]Die PKS 2002 führt 243 Fälle von Mord oder Totschlag mit Schusswaffen auf.

Das Waffenforum spricht jedoch von einem Anteil von nur 2,26% legaler Waffen bzw. von 5 Mordfällen, bei denen diese eingesetzt wurden.

Nehme ich jetzt in 2002 nur den Fall Steinhäuser heraus (18 Tote), dann komme ich aber bereits auf 7,4% aller Mordfälle der PKS, bei denen Schusswaffen eingesetzt wurden. Die anderen 4 Fälle, die es laut Waffenforum gibt, sind hier noch nicht berücksichtigt und wir wissen auch nicht, wieviel Menschen dabei zu Tode kamen.

Wie man sieht - die im Waffenforum angegebenen Zahlen sind nichts anderes als Augenwischerei von Waffenlobbyisten.

Grüßle
Frank[/quote]
Tja Frank ... Statistik ist nicht deine Stärke, aber was soll.
Man muss auch unterscheiden, ob man die Anzahl der Toten, die Anzahl der Fälle, die Anzahl der Straftäter, etc zählt.
Und schieb nicht immer jede Statistik, die dir nicht passt, auf die böse, böse Lobby. Ist zwar eine sehr beliebte Methodik (bsp. in Bezug auf Klimadebatten), wissenschaftlich häufig aber nicht haltbar. Wir bemühen uns jetzt einfach beide den kompletten Bericht zu kriegen, und diskutieren dann danach weiter ;)

Dann noch die Anzahl der Straftaten mit legalen Waffen in Verhältnis setzen zu der Anzahl der Waffenbesitzer - dann kannst Du deine so beliebten Risikorechnungen anstellen. Und dann darfst Du noch ausrechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass Dich jemand mit einer legalen oder einer illegalen Waffe erschießt.
Zuletzt geändert von noch_student am Do 23. Nov 2006, 20:58, insgesamt 1-mal geändert.

Schugger-gelöscht
Sergeant
Sergeant
Beiträge: 966
Registriert: Do 29. Jun 2006, 00:00

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon Schugger-gelöscht » Do 23. Nov 2006, 22:56

[quote=""SchwarzeSau""]
@ Schugger:

Wer sich umbringen will, nimmt das am besten erreich- und wirksame Mittel. Das beste wäre, Du verbietest Suizide überhaupt. Du kannst ja denjenigen nach vollendeter Tat bestrafen. Dann verbiete auch Wasser, Schienenfahrzeuge, Strom, Autos, Gas, alle möglichen Seile und Kabel. Oder schau ganz einfach mal in die PKS, womit in D die meisten Suizide verübt werden. Bestimmt nicht mit legalen Waffen.[/quote]

Ups!

1. Sorry, ich hab nur nen studierten Wissenschafter zitiert. Hab' vergessen, dass Du die Königin bist und alles besser weisst...

2. Wer lesen kann, ist im Vorteil. Ich habe über die Suizide in CH und nicht in D gesprochen.

Aguirre-gelöscht
Lieutenant
Lieutenant
Beiträge: 1498
Registriert: Do 24. Nov 2005, 00:00

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon Aguirre-gelöscht » Fr 24. Nov 2006, 06:48

@ SchwarzeSau

Wenn ich als Sportschütze meine Waffen so aufbewahre, dass Sohnemann ohne weitere Probleme an diese herankommt, dann mache ich mich an dessen Amoklauf mitschuldig.

Wenn ich als Sportschütze meinen Sohnemann rechtswidrig im Umgang mit meinen Waffen ausbilde bzw. ihn damit privat (also nicht auf der Schiessbahn) rumballern lasse, dann mache ich mich an dessen Amoklauf mitschuldig.

Ist das jetzt so schwer zu verstehen oder bist Du so ignorant?

Und Robert Steinhäuser? War der "gute Mann" nicht im Polizeisportverein und besaß er nicht die Erlaubnis zum Erwerb scharfer Schusswaffen?

Nun zu meinen Gesetzesvorschlägen:

Hast Du nicht kapiert, dass sich diese auf Privatleute bezogen? Ich habe hier schon 100 mal geschrieben, dass Exekutivkräfte und das Militär davon explizit ausgenommen sind!

Jetzt verstanden?

Dein Großvater mag ja ein weiser Mann gewesen sein, aber das muss sich nicht unbedingt vererben. :wink:

@ DonCorleone & noch_student

Das Beispiel mit der Statistik sollte nur aufzeigen, dass die aus dem Zusammenhang herausgerissenen Zahlen im Waffenforum keinerlei Aussagen über die Qualität der Taten erlauben.

Theoretisch kann ich mit nur 5 Fällen von Schusswaffengebrauch mit legalen Waffen eine größere Gefahr für die Bevölkerung darstellen, als mit 50 Fällen, in denen illegale Waffen benutzt werden. Von daher brauchen wir die ganze Statistik und nicht nur Auszüge davon!

Grüßle
Frank

TomDark
Corporal
Corporal
Beiträge: 241
Registriert: Di 20. Sep 2005, 00:00

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon TomDark » Fr 24. Nov 2006, 07:15

[quote=""Schugger""]
Tja, da kenne ich aber ne andere Studie, die ich sogar auf die Schnelle finde:

"Das ist ein gängiges Politikerargument, aber nur eine halbe Wahrheit. ......."

Aus einem Bericht von:

Vladeta Ajdacic-Gross, wissenschaftlicher Oberassistent im Forschungsbereich Klinische und Soziale Psychiatrie an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich.[/quote]

Danke für den Artikel. Wußte ich net.

Gruß Tom
Zuletzt geändert von TomDark am Fr 24. Nov 2006, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.

Jango
Corporal
Corporal
Beiträge: 584
Registriert: Mi 28. Jun 2006, 00:00

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon Jango » Fr 24. Nov 2006, 10:08

Was hat er für Quatsch auf deren Grundstück gemacht?
sau blöde story

die waren wohl 5 leute ziemlich voll, und sind erstmal ziemlich lautgröhlend durch ne siedlung gelatscht und hatten nen basketball dabei der ja auch um die uhrzeit lärm macht. Lange Rede kurzer Sinn, der Ball is aufs Grundstück gegen die Garage geflogen, beim Betreten ist die Beleuchtung vom Grundstück angegangen und der typ kam mit ner knarre raus.(der hat natürlich nicht gelauert, aber im richtigen zustand macht man sich erstmal über diesen garten lustig oder sowas) Zuerst hat er meinen Kumpel angeschrien, er hat es selbst nicht genau verstanden, muss aber was mit seinem aussehen zu tun gehabt haben, (gebürtiger phillippiner) sieht auf den ersten blick ein bisschen wie ein araber aus - ohne witz jetzt.

er hat sofort den ball gepackt is weggerannt,(wahrscheinlich eher getorkelt) wo dann von der seitenstrasse die restlichen 4 mexikaner gekommen zu denen er natürlich gleich gelaufen ist. Dann ist ein schuss gekommen, niemand wurde getroffen keiner verletzt. Die Situation war sau dumm, und unglückliche umstände aber trotzdem reicht es um mir zu zeigen dass es nicht richtig ist.
Wenn bei mir jemand Nachts ums Haus schleichen würde ich auch bewaffnet nachfragen was dieser will.
ich nicht, ich würd vom fenster runterschreien dass die sich verpissen sollen und woanders ihren zirkus weitermachen sollen...oder die polizei rufen wenns zu hart wird, wobei ich sehr tolerant bin und sowas verzeihen kann.
Anscheinend hat er ja überlebt bzw. wurde nicht mal verletzt.
coole einstellung,

sagst du kleinen kindern auch dass sie auf die herdplatte langen sollen um zu merken dass es wirklich heiss ist?

Dann haben diese Typen doch alles richtig gemacht, oder
welche typen? Ich finde da ist gar nichts richtig gelaufen,

ich denke (achtung paranoide einstellung) dass ein weisser alter amerikaner glaubhaft der justiz darstellen kann, dass er sich vor 5 ausländischen jungen leuten bedroht gefühlt hat und deshalb zur waffe gegriffen hat. Und das wegen einer dummen sache im betrunkenen zustand.
User auf eigenen Wunsch am 26.12.07 gelöscht.

TomDark
Corporal
Corporal
Beiträge: 241
Registriert: Di 20. Sep 2005, 00:00

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon TomDark » Fr 24. Nov 2006, 13:30

[quote=""Jango""]
Was hat er für Quatsch auf deren Grundstück gemacht?
sau blöde story.....

....Dann ist ein schuss gekommen, niemand wurde getroffen keiner verletzt. Die Situation war sau dumm, und unglückliche umstände aber trotzdem reicht es um mir zu zeigen dass es nicht richtig ist.[/quote]

Wurde geschossen oder hat der vieleicht total übermüdete Bewohner entnervt die Türe zugeschlagen? Beim Wegrennen unter Alkohol wohl schwer einzuschätzen.

[quote=""Jango""]
Anscheinend hat er ja überlebt bzw. wurde nicht mal verletzt.
coole einstellung,

sagst du kleinen kindern auch dass sie auf die herdplatte langen sollen um zu merken dass es wirklich heiss ist?[/quote]

Sorry für mich klingt die Storry nach besoffenen Stressern die es witzig fanden Nachts Radau zu machen und irgendwie an den Richtigen geraten sind. Ich hab über 3 Monate in den Südstaaten gearbeitet, war wirklich viel mit Amis unterwegs aber auser auf dem Schiesstand hat mir nie jemand seine Wumme gezeigt geschweige den hinter mir hergeschossen.
Was die Geschichte mit Kindern zu tuen hat erkläre mir mal Bitte.

[quote=""Jango""][
Dann haben diese Typen doch alles richtig gemacht, oder
welche typen? Ich finde da ist gar nichts richtig gelaufen,

ich denke (achtung paranoide einstellung) dass ein weisser alter amerikaner glaubhaft der justiz darstellen kann, dass er sich vor 5 ausländischen jungen leuten bedroht gefühlt hat und deshalb zur waffe gegriffen hat. Und das wegen einer dummen sache im betrunkenen zustand.[/quote]
Kann es sein das Dein Freund ein, ich nenne es mal umgekehrter Rassist ist? Dachte es war nur Dein Kumpel auf dem Grundstück? Wenn dann hätte er ihn ja am wegrennen von hinten getroffen. Und das wäre selbst in dem "rassistischen" Amerika schwer zu begründen.

Und lass mich raten, beim wegrennen ist er gestolpert und hat den Ball verloren. Der rollte gegen das nächste Garagentor, wo schon der nächste Republikaner gelauert hat. Das wäre dann die zweite Geschichte

Alkohol in der Öffentlichkeit ist verboten. Waffen besitzen nicht. Grundstücke betreten und es auf verlangen des Hausherrn nicht zu verlassen kann mit Waffengewalt durchgesetzt werden. Andere Länder andere Sitten. Wer sich nicht dran hält sollte zu Hause bleiben.

Jango
Corporal
Corporal
Beiträge: 584
Registriert: Mi 28. Jun 2006, 00:00

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon Jango » Fr 24. Nov 2006, 14:07

Wurde geschossen oder hat der vieleicht total übermüdete Bewohner entnervt die Türe zugeschlagen? Beim Wegrennen unter Alkohol wohl schwer einzuschätzen.
tut mir leid, ich glaub da jetzt einfach mal meinem freund auch wenn er besoffen war, trau ich ihm zu den unterschied zwischen einer tür und einem schuss festzustellen.
Sorry für mich klingt die Storry nach besoffenen Stressern die es witzig fanden Nachts Radau zu machen und irgendwie an den Richtigen geraten sind. Ich hab über 3 Monate in den Südstaaten gearbeitet, war wirklich viel mit Amis unterwegs aber auser auf dem Schiesstand hat mir nie jemand seine Wumme gezeigt geschweige den hinter mir hergeschossen.
Was die Geschichte mit Kindern zu tuen hat erkläre mir mal Bitte
richtig, das ist die story von besoffenen stressern wie ichs geschrieben hab.

bei mir waren jetzt 3 freunde und meine schwester die (übrigens auch in den Südstaaten) jeweils über 1 jahr in amerika in verschiedenen staaten, das gesamtbild bezügl. waffen ist schlüssig dargestellt. Hat nichts mit Rassismus zu tun sondern nur mit waffen

mit den kindern hat es deswegen was zu tun. Deine Antwort hat sich so angehört "naja wenn nix passiert ist, dann ist es ja nicht gefährlich"
Kann es sein das Dein Freund ein, ich nenne es mal umgekehrter Rassist ist? Dachte es war nur Dein Kumpel auf dem Grundstück? Wenn dann hätte er ihn ja am wegrennen von hinten getroffen. Und das wäre selbst in dem "rassistischen" Amerika schwer zu begründen.
ja mein freund is total rassistisch :/ von dir hätt ich echt was schlaueres erwartet.

Richtig nur er war auf dem Grundstück, aber die Mexikaner waren unweit entfernt, und bei diesem flutlicht in sichtweite und bei dem gegröhle auch in hörweite, auch ein türschlagen hätte es nicht übertönt :/
hätte er meinen freund treffen wollen hätte er es vermutlich geschafft, mal abgesehen davon dass niemand und erst recht nicht mein freund im weggehen gesehen hat wohin der schuss ging oder obs vllt. ne schreckschuss war... Und deine Erfahrung konnte mir keiner meiner zahlreichen ausländischen freunde bestätigen, mein Freund hat sich für die Amerika geschichte vorher angemeldet und heisst lustigerweise "Frank" typisch dt. name halt. Als das Foto an die Gastfamilien gegangen ist, haben die reihenweise abgesagt - komisch.

Alkohol in der Öffentlichkeit ist verboten. Waffen besitzen nicht. Grundstücke betreten und es auf verlangen des Hausherrn nicht zu verlassen kann mit Waffengewalt durchgesetzt werden. Andere Länder andere Sitten. Wer sich nicht dran hält sollte zu Hause bleiben
er hat es doch verlassen, sich aber durch die anderen 4 erst recht bedroht gefühlt. Dieses Beispiel soll nur zeigen, dass man aus den falschen Gründen eine Waffe für vorgeschobene Gründe nehmen kann. Es ging nicht die Spur einer Bedrohung von den Leuten aus, allerdings kam es halt für ihn so rüber. Es hätte beim falschen blöd enden können.

Und lass mich raten, beim wegrennen ist er gestolpert und hat den Ball verloren. Der rollte gegen das nächste Garagentor, wo schon der nächste Republikaner gelauert hat. Das wäre dann die zweite Geschichte
nein, auch wenn du die sache unnötig ins lächerliche ziehst

die zweite geschichte kenn ich nicht, er war zu sehr damit beschäftigt sich von seiner rassistischen grundhaltung abzuwenden und mir zu erzählen wie die sache unter jugendlichen aussieht und was dort für ein gewaltpotential herscht. Und das ist mal

*Goldstern Ärger Modus an*

Rechtsfreier Raum

* G-Ä-M aus*

im ernst, rechtsanwendungsfreier raum, wo sich kein cop blicken lässt weil es einfach heftig hergeht, klingt übel nach Geschwafel die story aber is so passiert. Deine Quartalserfahrung ist nicht vergleichbar.

diese lange story die ich da geschrieben hat sollte dir als beispiel dienen, dass der eigenschutz nicht klar zu erkennen ist und die folgen katastrophal sein können. Deswegen bin ich gegen waffen bei der zivilbevölkerung.

und bevor du dir jetzt die mühe machst und penibel details abfragst die ich nicht beantworten kann da ich nicht da war, solltest du lieber auf die grundproblematik schaun, die ich dir mit diesem schwenk aus meinem bzw. dem leben meines freundes darstellen will.
User auf eigenen Wunsch am 26.12.07 gelöscht.

SchwarzeSau
Lieutenant
Lieutenant
Beiträge: 1470
Registriert: Di 23. Mai 2006, 00:00
Wohnort: Saggsn

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon SchwarzeSau » Fr 24. Nov 2006, 15:29

[quote=""Aguirre""]@ SchwarzeSau

Wenn ich als Sportschütze meine Waffen so aufbewahre, dass Sohnemann ohne weitere Probleme an diese herankommt, dann mache ich mich an dessen Amoklauf mitschuldig. [/quote]

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär....

In Deiner Darstellung sind zuviele wenns. Ich muß auch als Waffenbesitzer meine Kids erziehen, vielleicht besser als Du Deine. Außerdem werde ich wohl kaum Unberechtigte (und das sind nicht-WBK-Inhaber) in meine Schränke gucken lassen, wenn sie auch zur Familie gehören. Soviel Verantwortungsbewußtsein solltest Du Legalwaffenbesitzern schon zutrauen.

[quote=""Aguirre""]Wenn ich als Sportschütze meinen Sohnemann rechtswidrig im Umgang mit meinen Waffen ausbilde bzw. ihn damit privat (also nicht auf der Schiessbahn) rumballern lasse, dann mache ich mich an dessen Amoklauf mitschuldig.[/quote]

Wieder wenn. Also langsam glaub ich, Du diskutierst hier das Blaue vom Himmel herunter, ohne vorher einen Blick ins WaffG getan zu haben. Welcher Legalwaffenbesitzer ist so dämlich und macht außerhalb von Schießständen Schießübungen? Guckst Du mal ins WaffG, Strafvorschriften. :verweis: Die "Mitschuld" mußt Du erst mal im Verfahren beweisen, als Verfechter rechtsstaatlicher Grundsätze müßtest Du ja wissen, das Schuld nachgewiesen werden muß.

[quote=""Aguirre""]Ist das jetzt so schwer zu verstehen oder bist Du so ignorant? [/quote]

Nö, isses nich. Ich verstehe, daß Du zwar mit Vehemenz für den Rechtsstaat eintrittst, mit geltendem Recht jedoch auf Kriegsfuß stehst oder dessen Vorhandensein (WaffG) ignorierst. Schau ins WaffG , da ist genau das verboten und mit Strafe bedacht, was Du so schön in Deinen ersten beiden Sätzen angeprangert hast. :frech: Womit klar bewiesen ist, das WaffG zu verschärfen ist sinnlos, es fehlt am Vollzug!!

[quote=""Aguirre""]Und Robert Steinhäuser? War der "gute Mann" nicht im Polizeisportverein und besaß er nicht die Erlaubnis zum Erwerb scharfer Schusswaffen? [/quote]

Richtig, er hat sie aber z.T. verfälscht und erworbene Waffen entgegen WaffG nicht innerhalb von 10 Werktagen angemeldet. Somit sind die Waffen illegal. Auch hat das Erfurter Ordnungsamt erst ein halbes Jahr nach Verstreichen der Prüfungsfrist gehandelt. Es wäre die verdammte Pflicht des Amtes gewesen, das zu prüfen und die waffen sicherzustellen. Schaust Du in meine Literaturempfehlung, die Autorin hat das alles exzellent geschrieben. Die Ermittlungsergebnisse bestätigen das Buch. Aber reale Fakten sind ja nicht Deine Stärke und das Eingehen darauf auch nicht. :mrgreen:


[quote=""Aguirre""]Hast Du nicht kapiert, dass sich diese auf Privatleute bezogen? Ich habe hier schon 100 mal geschrieben, dass Exekutivkräfte und das Militär davon explizit ausgenommen sind! [/quote]

Mann, Kleiner, das stilzt aber das Rumpelheinzchen!!! Ich hab Dich doch nicht etwa aus der Fasson gebracht?? Schande über mich :freak: und Asche aufs Haupt streu...

Ich hatte auch schon hier oder woanders geschrieben, daß es in der näheren und ferneren deutschen Geschichte schon mal zwei Staaten gab, in denn Waffen explizit in den Händen von "Exekutivkräften" und Militär waren. Was die damit auf staatliches Geheiß angerichtet haben, brauche ich wohl niemandem, der glaubt, in Geschichte aufgepaßt zu haben, zu erklären. Wer bitte schön soll denn Deiner Meinung nach auf die "Exekutivkräfte" aufpassen, wenn nicht das Volk selbst? Und womit, etwa mit Wattebällchen aus dem Schleckermarkt???

[quote=""Aguirre""]Jetzt verstanden?[/quote]

Nöööö, aus o. a. Gründen nicht.

[quote=""Aguirre""]Dein Großvater mag ja ein weiser Mann gewesen sein, aber das muss sich nicht unbedingt vererben. :wink:[/quote]


Woher willste denn das wissen? Du kennst doch weder ihn noch mich persönlcih!!! :lach: :lach:


@ Schugger: Kam aber so rüber, als zitierst Du die PKS D.
Hüte Dich vor dem Zorn eines sanftmütigen Mannes. (John Dryden)
Wenn Ihr den Tod so sehr liebt, könnt Ihr ihn haben....(Otto Schily)

A gun in the hand is better than a cop on the Phone.

TomDark
Corporal
Corporal
Beiträge: 241
Registriert: Di 20. Sep 2005, 00:00

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon TomDark » Fr 24. Nov 2006, 15:31

[quote=""Jango""]
mit den kindern hat es deswegen was zu tun. Deine Antwort hat sich so angehört "naja wenn nix passiert ist, dann ist es ja nicht gefährlich"........[/quote]

War eher so gemeint was will uns diese Geschichte sagen. Wäre er getroffen worden hätte ich zustimmen müssen und sagen müssen das Du Recht hast.

[quote=""Jango""]
....Kann es sein das Dein Freund ein, ich nenne es mal umgekehrter Rassist ist? ........
ja mein freund is total rassistisch :/ von dir hätt ich echt was schlaueres erwartet."........[/quote]

Dies hast Du glaub falsch verstanden. Meinte mit umgekehrt rassistisch das er hinter jeder Tat einer nach republikaner aussehenden Person sofort sich rassistisch angegriffen fühlt. Ist hier in Deutschland eine beliebte Ausrede geworden. "Das macht Ihr nur weil ich Ausländer bin!"

Schlaueres von mir?:gut:

[quote=""Jango""]
...hätte er meinen freund treffen wollen hätte er es vermutlich geschafft...
[/quote]

Dann hat doch der Waffenbesitzer gut gehandelt und hat den Jungs nur einen Schreck eingejagt. Wie vorher schon gesagt. Wäre dein Freund getroffen worden wäre dies wirklich eine Geschichte gegen Waffen gewesen.

[quote=""Jango""]
...mir zu erzählen wie die sache unter jugendlichen aussieht und was dort für ein gewaltpotential herscht.
im ernst, rechtsanwendungsfreier raum, wo sich kein cop blicken lässt weil es einfach heftig hergeht.....

...Deswegen bin ich gegen waffen bei der zivilbevölkerung....

[/quote]

Anderseits schreibts Du selbst das sich in manchen Gebieten kein Cop mehr blicken läßt andereseits aber auch das Du gegen Waffen in der Zivilbevölkerung bist. Die illigalen Waffen wird es immer geben, warum also dem Rest Ihren letzten Schutz auch noch nehmen wollen?

Vieleicht war auch genau das mit dem Gewaltpotential der Jugendlichen ein Grund für den Konflikt mit dem Grundstücksbesitzer. :gruebel:

Jango
Corporal
Corporal
Beiträge: 584
Registriert: Mi 28. Jun 2006, 00:00

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon Jango » Fr 24. Nov 2006, 15:51

ok hier waren wohl einige missverständnisse...
Dann hat doch der Waffenbesitzer gut gehandelt und hat den Jungs nur einen Schreck eingejagt. Wie vorher schon gesagt. Wäre dein Freund getroffen worden wäre dies wirklich eine Geschichte gegen Waffen gewesen
Gut?!

nee tut mir leid dass denke ich nicht, in der zeit wo mein freund aus dem garten gestapft ist, und die alle da rumgetorkelt sind hätte man auch die polizei rufen können und die sache anders klären können. Und du sperrst dich gerade der eigentlichen sache. Ich bin Gott froh dass da nicht mehr passiert ist. Aber glaubst du, dass ein Mann mit einer Waffe wirklichen Schutz hat wenn 5 bewaffnete typen wirklich was gegen ihn haben und nicht besoffen auf einem fremden grundstück rumalbern?

Aber für dich konstruiere ich die geschichte so dass er angeschossen wurde. Die Situation ist nicht unvorstellbar. Was wäre jetzt deine meinung?
Würde der Polizei natürlich gefallen: Ein Mann wird scheinbar von 5 leuten bedroht, er holt die waffe, feuert in die luft in der hoffnung die verschwinden. Tja 5 leute ziehen auch ne knarre ballern den typen um.

Die Polizei würde ihm den Vorwurf machen warum er nicht die cops angerufen hat und stattdessen die situation selbst in die hand genommen hat. Wie kann ein Polizist befürworten dass man kritische Situationen mit einer Waffe löst???!!! Ich bin ehrlich gesagt bissel schockiert

Anderseits schreibts Du selbst das sich in manchen Gebieten kein Cop mehr blicken läßt andereseits aber auch das Du gegen Waffen in der Zivilbevölkerung bist. Die illigalen Waffen wird es immer geben, warum also dem Rest Ihren letzten Schutz auch noch nehmen wollen?

Vieleicht war auch genau das mit dem Gewaltpotential der Jugendlichen ein Grund für den Konflikt mit dem Grundstücksbesitzer.
also eigentlich richtig erkannt. Die situation die ich gehört habe ist in keinem fall gut. Die Jugendkriminalität übersteigt dem was wir hier in deutschland kennen, zumindest an gewissen ecken. Erstaunlicherweise wurden in der gegend wo er probleme hatte mehr schlagwaffen (Golfschläger und Baseballschläger etc) benutzt als Schusswaffen.

Das ist mit sicherheit der Grund warum die restlichen leute schutz bei waffen suchen. Bloß da fängt doch das Problem an. Keiner kann mehr einschätzen ob eine wirkliche gefährdung da ist, man fühlt sich einfach generell von jugendlichen bedroht die einer anderen sozialen schicht angehört. Da kann es mal ganz schnell jemanden erwischen, obwohl gar nicht viel passiert wäre. Und wie gesagt, andersrum kann ein schreckschuss bei 5 bewaffneten auch eine ganz andere reaktion hervorrufen und dadurch gewalt entstehen.

Egal wie man es dreht und wendet, es wird sich immer jemand bedroht fühlen und sich verteidigen wollen, egal von welcher seite es kann sich sehr schnell zuspitzen wie es bei konflikten nun mal so ist.

Und solche sachen lassen sich mit einem telefonanruf entschärfen

Und wenn waffen da sind, denkt man wohl dass man nur noch mit waffen konflikte lösen kann, zumindest kommt so ein eindruck rüber
User auf eigenen Wunsch am 26.12.07 gelöscht.

Schugger-gelöscht
Sergeant
Sergeant
Beiträge: 966
Registriert: Do 29. Jun 2006, 00:00

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon Schugger-gelöscht » Fr 24. Nov 2006, 17:04

[quote=""Jango""]Wie kann ein Polizist befürworten dass man kritische Situationen mit einer Waffe löst???!!! Ich bin ehrlich gesagt bissel schockiert
[/quote]

Ich auch.

Schugger-gelöscht
Sergeant
Sergeant
Beiträge: 966
Registriert: Do 29. Jun 2006, 00:00

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon Schugger-gelöscht » Fr 24. Nov 2006, 17:23

[quote=""SchwarzeSau""]
@ Schugger: Kam aber so rüber, als zitierst Du die PKS D.[/quote]

Vielleicht hast Du unterdessen bemerkt, dass ich nicht aus Deutschland bin. Obgenannte Abkürzung sagt mir überhaupt nichts.

Und immer wieder schön, wie Du Dich herauswindest. Jemand kauft legal ne Waffe, verändert sie, womit es eine illegale Waffe wird, und schwups, fand das Attentat mit einer illegalen Waffe statt. Dass er sie legal erworben hat, scheint Dich überhaupt nicht zu interessieren. Diesen Umstand wischtst Du einfach weg. Du machst es Dir in Deinem Leben wirklich sehr einfach!

TomDark
Corporal
Corporal
Beiträge: 241
Registriert: Di 20. Sep 2005, 00:00

Waffenrecht Verschärfen / So lassen / Liberalisieren

Beitragvon TomDark » Fr 24. Nov 2006, 17:29

Doppelmoppel :snake:
Zuletzt geändert von TomDark am Fr 24. Nov 2006, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.


Zurück zu „Waffen und Einsatzmittel des unmittelbaren Zwangs“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste



  • Neue Mitglieder

  • Top Poster

  • CopZone Spende