Waffe führen im fremden Kiosk

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Waffe führen im fremden Kiosk

Beitragvon TRASD » Mi 28. Jan 2009, 10:10

[quote=""uwewittenburg""][quote=""TRASD""]
Aber warum man jetzt angst haben sollte wenn der Kiosk Besitzer, solange er geeignet ist eine Waffe zu tragen, auch eine trägt erschliest sich mir nicht.[/quote]

Habe eigentlich keine Angst vor irgendwelchen Waffenbesitzern, schon gar nicht vor Legalwaffenbesitzern.

Bei dem anderen Klientel mache ich eh den "Stubendurchgang" mit dem SEK oder BFZ/BFG.[/quote]

Sorry jetzt seh ich die Ironie in deinem Post auch. ;-D

Leider habe ich genug mit Personen zu tun die, dass ohne Ironie meinen.
Da streikt dann leider das Ironieradar manchmal.

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Beitragvon uwewittenburg » Mi 28. Jan 2009, 10:25

[quote=""TRASD""]
Sorry jetzt seh ich die Ironie in deinem Post auch. ;-D

Leider habe ich genug mit Personen zu tun die, dass ohne Ironie meinen.
Da streikt dann leider das Ironieradar manchmal.[/quote]

Man soll sich eben nicht den Humor vertreiben lassen. D as ist eben nach knapp 37 Dienstjahren bei mir noch keinem gelungen.:polizei9:
Ich lasse mir meine Meinung nicht nehmen und nehme sie auch nicht anderen.
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Waffe führen im fremden Kiosk

Beitragvon uwewittenburg » Mi 28. Jan 2009, 10:29

[quote=""Apollo""]

So zum Beispiel:

Video: Guter Hund verhindert Raubüberfall

[/quote]

Genau so, der kommt bestimmt nicht 17 x wieder!
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Beitragvon Schwolles » Fr 30. Jan 2009, 20:03

Der Kioskbesitzer sollte schnell Widerspruch einlegen und eine Verpflichtungsklage versuchen, wenn er den Waffenschein wirklich braucht!

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Waffe führen im fremden Kiosk

Beitragvon Joschi » So 1. Feb 2009, 22:31

Wird schon was werden. Kann ja verstehen das der Mann sich angemessen wehren will aber stellt euch folgendes vor. Der Kioskbesitzer bekommt eine WBK (würde ja reichen da eingfriedeter Grund/Raum) und dann kommt der Räuber ein 19tes mal. Das wird dann was wie im Wilden Westen. Wenn der Kioskbesitzer nichtr ein guter Schütze ist und der Räuber ist auch mit einer Schußwaffe ausgerüstet wirds über kurz oder lang einen Toten geben und wenn der Räuber auch noch schnell und flink ist kanns sein das dann eine Wumme mehr auf dem Schwarzmarkt unterwegs ist.

Der Hund wäre mir da schon lieber. :D :D
Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken das er sich auf die Reise freut.

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Beitragvon TRASD » So 1. Feb 2009, 22:47

[quote=""Joschi""]Schütze ist und der Räuber ist auch mit einer Schußwaffe ausgerüstet wirds über kurz oder lang einen Toten geben und wenn der Räuber auch noch schnell und flink ist kanns sein das dann eine Wumme mehr auf dem Schwarzmarkt unterwegs ist.

Der Hund wäre mir da schon lieber. :D :D[/quote]
Er wurde bereits 2x angeschossen
Da wars dann eh schon knapp. Wenn das so stimmt.

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Waffe führen im fremden Kiosk

Beitragvon Gast » Mo 2. Feb 2009, 22:12

@ Joschi: Wäre es bei diesen Bedenken nicht wesentlich sinnvoller den Notwehrparagraphen komplett abzuschaffen? Denn was du da angibst lässt sich auf viele Situationen übertragen....

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Beitragvon thomas80 » Sa 7. Feb 2009, 16:38

mich interessiert mal, ob das wirklich 17 raubdelikte waren oder ob da auch der einfache ladi mitgezählt wurde. ich kann mir nicht vorstellen dass eine dienststelle keine geeigneten maßnahmen ergreift, wenn an einer festen örtlichkeit in einem jahr 17 mal ein verbrechenstatbestand erfüllt wird :|

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Beitragvon Ghettomaster » Sa 14. Feb 2009, 20:08

Ne 0,5 Liter Pulle Pfefferspray unter den Ladentisch, nenn (oder zwei) Mastino Napoletano vor den Ladentisch, einen stillen Alarm hinter den Ladentisch und ne gute Kamera darüber sollten schon einiges helfen. Denn wenn jemand bereits eine Waffe auf einen richtet hat man eh keine Zeit mehr seine eigene Waffe zu ziehen und gegen einen Überfall mit Messer oder Baseballschläger reicht auch das Pfefferspray.

Polizeipräsenz in Form von vermehrter Bestreifung des Bereichs hilft auch nur dann etwas wenn der Ladenbesitzer unbemerkt Hilfe anfordern kann solange der Täter noch im Laden ist (Stichwort: stiller Alarm).

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Beitragvon Trooper » So 15. Feb 2009, 13:22

und gegen einen Überfall mit Messer oder Baseballschläger reicht auch das Pfefferspray.
Das halte ich für eine ziemlich riskante Annahme, die ich nicht unterschreiben würde.
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Beitragvon Ghettomaster » So 15. Feb 2009, 15:51

[quote=""Trooper""]Das halte ich für eine ziemlich riskante Annahme, die ich nicht unterschreiben würde.[/quote]
Naja, ich durfte sowas zum Glück noch nicht ausprobieren.

Aber andersrum gesehen, was will der Mann sonst machen? In Deutschland als Privatperson einen Waffenschein zu bekommen ist fast unmöglich. Und selbst wenn man ein nachweisbares Bedürftnis für selbigen vorweisen kann bleibt einem oft nur der, lange und teure, Weg über die Gerichte.

Und das der Mann die Mittel hat seinen Kiosk in eine beschussfeste Festung zu verwandeln bezweifle ich einfach mal, zumal die Versicherungsprämien (sofern vorhanden) durch die ganzen Überfälle auch nicht unbedingt sinken dürften.

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Beitragvon uwewittenburg » Mo 16. Feb 2009, 07:09

[quote=""Ghettomaster""]
Und das der Mann die Mittel hat seinen Kiosk in eine beschussfeste Festung zu verwandeln bezweifle ich einfach mal, zumal die Versicherungsprämien (sofern vorhanden) durch die ganzen Überfälle auch nicht unbedingt sinken dürften.

CU
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Nach dem 3. Versicherungsfall versichert ihn eh keiner mehr. Das ist leider gängige Praxis geworden.
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