Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Informationen zur Einstellung und Ausbildung der Landespolizei!

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Sev
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Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon Sev » Do 11. Sep 2014, 19:33

Guten Abend,

über das Thema habe ich mich bereits informiert aber keine passende Lösung gefunden.
Ich fange mal vom Anfang an. Vor 5 Jahren habe ich die mittlere Reife erreicht, danach eine 3jährige Ausbildung im IT Bereich gemacht und danach bin ich zur Polizei gewechselt als Angestellter. Die ersten Monate war ich sehr glücklich aber nachdem ich mitbekommen habe, was Angestellte Wert sind, wurde mir schnell klar, ich möchte lieber richtiger Polizist werden.

Ich bin jetzt 22 Jahre jung und stehe sozusagen am Ende meiner Karriere da ich in den mittleren Dienst eingruppiert wurde und damit nicht weiter aufsteigen kann. Ich mache genau dieselben Aufgaben wie meine studierten Kollegen für weniger Geld. Interessieren tut es auch niemanden so richtig bzw. sind meinem Chef die Hände gebunden. Somit kam mir vor einiger Zeit die Idee, so lange ich noch jung bin auch Polizist zu werden. Mein Ziel ist es zur Kripo zu kommen. Welcher Bereich ist erst einmal egal, da bin ich noch offen.

Derzeit bin ich in einer PI in Niedersachsen. Um das Studium hier anzufangen wird aber ein Fach(Abitur) oder vergleichbares vorausgesetzt. Ich weiß jetzt nicht ob meine Ausbildung + 2 Jahre Berufserfahrung bei der Polizei gleichgesetzt sind, ich glaube aber nicht. Dabei habe ich auch mehr oder weniger mit Ermittlungen zu tun. Jedenfalls schraube ich nicht an PCs herum oder installiere Software.

Die einzige Möglichkeit währen ein Fachabitur an einer Abendschule oder kommendes Jahr ein Fernstudium. Das geht beides nicht. Die Abendschule fängt zu früh an. Ich muss mindestens 1 mal die Woche bis 18 Uhr arbeiten. Die Abendschulen starten um 17 Uhr. Ein Fernstudium wird nicht gewünscht/unterstützt seitens PP. Ich müsste selbst zahlen und sollten Klausuren oder Pflichtveranstaltungen anstehen, habe ich keine Garantie, ob ich frei bekomme. :buhu:

Ich bin mittlerweile so weit, dass ich meine hübsche Wohnung aufgeben würde um für 3 Jahre in eine PA zu ziehen. Ich bin kein ursprünglicher Niedersachse aber mir gefällt es hier ganz gut. Da ich ungebunden bin, würde ich aber auch wieder umziehen. Egal wohin, solange es im Norddeutschenraum ist.

Mir fehlen die Ansätze, was kann ich bloß machen? Habt ihr einen Rat für mich?

shuffle
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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon shuffle » Do 11. Sep 2014, 20:38

Sev hat geschrieben:Guten Abend,

über das Thema habe ich mich bereits informiert aber keine passende Lösung gefunden.
Ich fange mal vom Anfang an. Vor 5 Jahren habe ich die mittlere Reife erreicht, danach eine 3jährige Ausbildung im IT Bereich gemacht und danach bin ich zur Polizei gewechselt als Angestellter. Die ersten Monate war ich sehr glücklich aber nachdem ich mitbekommen habe, was Angestellte Wert sind, wurde mir schnell klar, ich möchte lieber richtiger Polizist werden.

Ich bin jetzt 22 Jahre jung und stehe sozusagen am Ende meiner Karriere da ich in den mittleren Dienst eingruppiert wurde und damit nicht weiter aufsteigen kann. Ich mache genau dieselben Aufgaben wie meine studierten Kollegen für weniger Geld. Interessieren tut es auch niemanden so richtig bzw. sind meinem Chef die Hände gebunden. Somit kam mir vor einiger Zeit die Idee, so lange ich noch jung bin auch Polizist zu werden. Mein Ziel ist es zur Kripo zu kommen. Welcher Bereich ist erst einmal egal, da bin ich noch offen.

Derzeit bin ich in einer PI in Niedersachsen. Um das Studium hier anzufangen wird aber ein Fach(Abitur) oder vergleichbares vorausgesetzt. Ich weiß jetzt nicht ob meine Ausbildung + 2 Jahre Berufserfahrung bei der Polizei gleichgesetzt sind, ich glaube aber nicht. Dabei habe ich auch mehr oder weniger mit Ermittlungen zu tun. Jedenfalls schraube ich nicht an PCs herum oder installiere Software.

Die einzige Möglichkeit währen ein Fachabitur an einer Abendschule oder kommendes Jahr ein Fernstudium. Das geht beides nicht. Die Abendschule fängt zu früh an. Ich muss mindestens 1 mal die Woche bis 18 Uhr arbeiten. Die Abendschulen starten um 17 Uhr. Ein Fernstudium wird nicht gewünscht/unterstützt seitens PP. Ich müsste selbst zahlen und sollten Klausuren oder Pflichtveranstaltungen anstehen, habe ich keine Garantie, ob ich frei bekomme. :buhu:

Ich bin mittlerweile so weit, dass ich meine hübsche Wohnung aufgeben würde um für 3 Jahre in eine PA zu ziehen. Ich bin kein ursprünglicher Niedersachse aber mir gefällt es hier ganz gut. Da ich ungebunden bin, würde ich aber auch wieder umziehen. Egal wohin, solange es im Norddeutschenraum ist.

Mir fehlen die Ansätze, was kann ich bloß machen? Habt ihr einen Rat für mich?
Wenns nur um das Fachabitur geht, dann gibts ja auch noch den Telekolleg, der müßte eigentlich heuer eh wieder starten, Bayern hat dann noch das Angebot der Vibos (virtuelle Berufsoberschule), wo man ebenfalls die fachgebundene Hochschulreife erwerben kann, der Unterricht erfolgt weitgehend online, die Prüfungen müssen natürlich schon vor Ort abgelegt werden. Ansonsten sind die meisten Fernstudienanbieter ja auf berufstätiges Klientel eingestellt und kennen die Probleme, daß nicht jeder zu jedem Termin immer frei bekommt, das sollte durchaus organisierbar sein, mit Ausnahme der Fernuni Hagen sind ja die meisten Anbieter auch kommerziell und dürften daher sowieso flexibler sein, als viele staatliche Hochschulen, würde dort mal nachfragen.
Zuletzt geändert von shuffle am Do 11. Sep 2014, 20:40, insgesamt 1-mal geändert.

Lone Soldier

Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon Lone Soldier » Do 11. Sep 2014, 20:40

Ob deine Vorbildung für die Aufnahme des Studiums reicht, können dir nur die Einstellungsbehörden sagen. Zwischen den verschiedenen Ländern und dem Bund weichen die Regularien da zum Teil voneinander ab.
Beim Fernfachabi bist du bestimmt nicht der einzige mit solchen Problemen. Erkundige dich doch mal bei einigen Anbietern, wie die solche Fälle regeln.

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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon Sev » Do 11. Sep 2014, 22:25

Der Tipp ist super shuffle, danke! Der neue Trend nennt sich Online-Abitur und macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck.
Ein Studium wäre natürlich noch besser und wird wohl auch 3 Jahre Zeit in Anspruch nehmen. Aber ehrlich gesagt möchte ich weder ein Abitur oder ein Studium absolvieren. Es ist mehr ein Mittel zum Zweck. So "verschwende" ich wieder 3 Jahre bis ich wieder 3 Jahre in eine Ausbildung stecke. Wobei ich schon eine Ausbildung zur Fachkraft inne habe sowie 2 Jahre Berufserfahrung bei der Polizei. Scheint aber nichts wert zu sein. :nein:

Zu einer Beratungsstelle wollte ich eh, nur traue ich mich nicht. Nicht dass mein Chef mitbekommt dass ich schon wieder weg möchte und sollte es nicht klappen, stehe ich blöd da. Ist wahrscheinlich quatscht hinsichtlich Diskretion, ich mache mir diesbezüglich doch etwas Sorgen.

In einigen Bundesländern besteht ja noch die Möglichkeit in den mD einzusteigen und später, irgendwann in den gD aufzusteigen. Das wäre aber wie jetzt. Ich leiste dasselbe oder mehr als meine Kollegen, verdiene aber deutlich weniger und kann nur beten und hoffen dass sich etwas ändert nach mehreren Jahren.

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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon -SKY- » Fr 12. Sep 2014, 12:30

Sev hat geschrieben: In einigen Bundesländern besteht ja noch die Möglichkeit in den mD einzusteigen und später, irgendwann in den gD aufzusteigen. Das wäre aber wie jetzt. Ich leiste dasselbe oder mehr als meine Kollegen, verdiene aber deutlich weniger und kann nur beten und hoffen dass sich etwas ändert nach mehreren Jahren.
Hallo Sev,

bitte verstehe mich nicht falsch, aber das liest sich ganz schön hochnäsig Stichwort hier: Eigen- und Fremdwahrnehmung. Es mag vielleicht sogar sein das du die selbe Arbeit oder mehr machst und dafür weniger verdienst, aber das hast/hattest du doch selber in der Hand? Mach dein (Fach-)Abitur und dann bewirb dich im gD und studiere drei Jahre. Ob du das jetzt willst oder eben nicht, ist egal, du willst schließlich viel mehr Geld verdienen, als die mDler, für die "selbe" Arbeit, wenn ich dich so richtig indirekt zitiert habe...
Sev hat geschrieben:So "verschwende" ich wieder 3 Jahre bis ich wieder 3 Jahre in eine Ausbildung stecke.
Also sorry, wenn du das aber als "verschwenden" siehst, dann bleib in deinem jetzigen Job oder wechsel den Arbeitgeber. Es gibt sehr sehr viele Kollegen, die mit 25-30 Jahren sogar noch zur Polizei gehen, teilweise über 2.000 Netto verdient haben, bereits eine kleine Familie u. v. m. und trotzdem nochmal drei Jahre die Schulbank drücken und das für 1.000 Euronen. Alles was du tust, tust du nur für dich und du hast es selber in der Hand.

Wenn du mich dennoch nach meiner persönlichen Meinung fragst: In Hamburg und Schleswig da gibts noch den mD (Norddeutscherraum). Ich würde mich dort bewerben und erstmal das EAV erfolgreich absolvieren, denn das musst du auch erstmal schaffen. Wenn es klappt, würde ich die Ausbildung beginnen und glücklich sein mit dem was ich hab.

Wenn ich dich aber einschätzen müsste, würdest du im mD nicht glücklich werden, weshalb ich dir mit deinen jungen 22 Jahren auf jedenfall zu dem (Fach)Abi rate womit du dich dann für den gD bewerben kannst. Beachte hierbei aber, auch hier musst du das EAV packen, schaffst du es nämlich nicht oder bist sogar PDU, dann war die Schule, zumindest für den Wunsch zur Polizei zu gehen, umsonst und wirklich verschwendet.

Hoffe ich konnte dir a weng weiter helfen und fühlst dich jetzt nicht persönlich angegriffen. Mit 22 Jahren hast du noch alle Möglichkeiten ;-) :hallo:
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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon very » Fr 12. Sep 2014, 13:07

Sev hat geschrieben:
Zu einer Beratungsstelle wollte ich eh, nur traue ich mich nicht. Nicht dass mein Chef mitbekommt dass ich schon wieder weg möchte und sollte es nicht klappen, stehe ich blöd da. Ist wahrscheinlich quatscht hinsichtlich Diskretion, ich mache mir diesbezüglich doch etwas Sorgen.
Beratung hinsichtlich der Anerkennung bestimmter Ausbildungen gibts sicherlich auch online, da muss man nicht unbedingt zu einer Beratungsstelle gehen. Zudem wüsste ich nicht, wie Dein Chef erfahren sollte, dass Du Dich hast beraten lassen. Vor allem, wenn Du Dich auch in anderen Bundesländern beraten lässt.

"Wasch mich, aber mach mich nicht nass" gibts im Leben nur selten. Also hör auf, Entschuldigungen zu suchen, fang an, nach Wegen zu suchen!
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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon shuffle » Fr 12. Sep 2014, 13:39

Wobei ich mir gar nicht mal sicher bin, ob der m. D. in Bayern aufs Lebenseinkommen betrachtet nicht mit so manchem gehobenen Dienst in Bundesländern mit zweigeteilter Laufbahn mindestens gleich zieht. Durch die Sonderlaufbahn kommt man ja auch bis A11, die Ausbildung ist kürzer und Anwärterbezüge gibts nur ein Jahr lang, also da müßte man ggf. nochmal den Bleistift spitzen. Allerdings ist m. W. n. der m. D. nicht so häufig bei der Kripo zu finden, da wäre dann dennoch der g. D. (3. QE) vielleicht der richtigere Weg.

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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon -SKY- » Fr 12. Sep 2014, 14:21

shuffle hat geschrieben:Allerdings ist m. W. n. der m. D. nicht so häufig bei der Kripo zu finden, da wäre dann dennoch der g. D. (3. QE) vielleicht der richtigere Weg.
Ich habe Bayern bewusst nicht genannt, da a) "mein" Bundesland und da ist man ja ggf. (positiv) vorbelastet und b) da er ja im Norden bleiben möcht, allerdings kann ich dir zu 101% zustimmen. POW-Gehalt und Status ist schon was feines und v. a. wenn man wirklich gut ist und Gas gibt, kommt man um den gD kaum herum ;-)

Ansonsten sind im KDD mdLer vertreten und er könnte ja ggf. in die "GER" und anschließend bei der K probieren... Die Möglichkeiten gibt es.
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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon shuffle » Fr 12. Sep 2014, 17:58

Tja, ich bin der Werbung für die bayerische Polizei unverdächtig, da ich aus einem komplett anderen Zweig komme, also darf ich das! :polizei2: Deswegen weiß ich auch wenig über die polizeiinterne Orga, weswegen ich in meiner Antwort auch recht vage geblieben bin, also umso besser für den TE, nun muß er entscheiden, welchen Weg er beschreiten will!

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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon Sev » Fr 12. Sep 2014, 19:52

Hallo, hochnäsig sollte das gar nicht klingen. Ich habe es langsam nur satt trotz vorhandener Qualifikationen und Erfahrung nichts mehr erreichen zu können, nur weil ich kein Abitur habe.
Wenn ich jetzt in den mD einsteige und meine späteren Kollegen alle im gD sind, bin ich auch wieder der, der die gleiche Arbeit für weniger Geld macht. Ich weiß jetzt nicht wie sich das verhält. Aber den direkten Einstieg bei der Kripo kann ich im mD wohl vergessen.

Bayern kommt für mich absolut nicht in Frage. Da könnte ich auch gleich in's Ausland ziehen. ;D Nein aber das ist mir zu weit weg von meinen Wurzeln, da würde ich mich sehr unwohl fühlen.

Erst einmal würde ich eine Beratungsstelle in NDS ansteuern da es hier ja nur den gD gibt und es mir einfacher vorstelle, wenn ich hier bereits angestellt bin. Meine Sorgen sind sicherlich unbegründet. Das werde ich auf jeden Fall in Angriff nehmen.

Vom mD in die GER? Kenne ich gar nicht, ist mir nur vom Zoll aus bekannt. Aber auch der Zoll setzt ein Abitur voraus und ich denke als ZI kann ich wenn überhaupt nur bei der GER oder einem dementsprechenden FK unterkommen.

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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon zoellner » Fr 12. Sep 2014, 20:12

in Bayern gibt es mD bei der Kripo.
Der Zoll setzt für den gD kein Abitur voraus, sonderr nur die Fachhochschulreife. Wenn du dann deinen Abschluss hast, kannst du als Zollinspektor (gD, A9) überall hin. Nicht nur zur GER.

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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon Naturjoghurt97 » Fr 12. Sep 2014, 20:45

Moin Sev,

also du kannst natürlich dich z.b in Schleswig-Holstein oder auch Mecklenburg-Vorpommern für den mD bewerben, aber wie wäre es denn wenn du in Niedersachsen dein Fachabitur quasi bei der Polizei machst? :) In Niedersachsen können sich nämlich Bewerber mit mittlerer Reife durch den Besuch der Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung für den gehobenen Polizeidienst qualifizieren. Hier hat man auch sein Praktikum bei der Polizei :zustimm:
Hier mal ein Link: http://www.polizei-studium.de/mittlere_ ... ule,9.html

Falls ich mich irgendwie mit meinen Angaben hier vertan habe, verbessert mich doch bitte :ja:

MfG
Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon Sev » Sa 13. Sep 2014, 07:36

Guten Morgen,
naja ob ich nun zum Zoll gehe oder bei der Polizei eine Ausbildung, ein Fachhochschulabschluss wird in jedem Fall benötigt.

Fachabi bei der Polizei geht in meinem Fall gar nicht. Die Zeit wird nicht bezahlt und da ich niemanden in Niedersachsen habe, der mich kostenlos ausnehmen würde, komme ich dementsprechend nirgendwo unter. Bafög oder Kindergeld kann ich auch vergessen, da ich bereits eine Ausbildung hinter mir habe.

Das Beste wäre ein Bundesland in dem es gleich in den gD geht, ohne Fachhochschulreife.
Das Online-Abitur ist auch nur Augenwischerei. 50% Pflichtanwesenheit und 50% werden von Zuhause aus gemacht.

Ich merke schon, Bayern ist was die Polizei betrifft ein Traum. Mit meiner Tätigkeit wäre ich in Bayern auch schon verbeamtet nach einem 1 1/2 jährigen Beamtenlehrgang. :(

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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon coco_loco » Sa 13. Sep 2014, 10:02

Sev, führe dir Naturjoghurt97's Ausführungen nochmal zu Gemüte!
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Re: Zwickmühle vom Angestellten zum Beamten im gD

Beitragvon Sev » Sa 13. Sep 2014, 10:48

Ich komme nicht drauf. Was sehe ich nicht in Naturjoguhrt's Post? :polizei13:


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