Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Auswahlverfahren und Ausbildung

Moderator: Steffen767

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon kecha » Di 25. Okt 2016, 14:31

Nach einem Telefonat mit dem Auswahldienst folgendes herausgefunden:

Anfang November bis Anfang Januar finden die ärztl. Untersuchungen an 3 Standorten alphabetisch geordnet statt.Änderung: Früher wurde man untauglich gesprochen, sobald das BelastungsEKG nicht bestanden wurde. Jetzt wird bei Nichtbestehen geprüft, obs organisch oder krankheitsbedingt nicht geklappt hat, oder man einfach untrainiert ist. Wenn man einfach nur "untrainiert" ist, kann trotzdem eine Tauglichkeit ausgesprochen werden. Kann, nicht muss! Was natürlich nicht bedeutet, dass wir uns unvorbereitet auf den Weg machen. So wurde es mir erklärt, jedoch übernehme ich keine Gewähr.

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon FourSeasons » Mi 26. Okt 2016, 09:18

Vielen Dank für die Infos! :zustimm:
Ich finde die Regelung sehr gut. Nervosität kann hier viel kaputt machen. So kann man nun etwas beruhigter an die Sache ran gehen. Gute Vorbereitung ist trotzdem ein muss!!

Ich wünsche allen viel Erfolg.

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon SchwedenwallerWZL » Mi 26. Okt 2016, 12:05

Ich war am 10.10. zum Gespräch und habe heute meine Termin für die polizeiärztliche Untersuchung bekommen. Bereits am 08.11 kommt die Stunde der Wahrheit. :lupe:

Ich wünsche allen viel Glück und Erfolg bei ihren Untersuchungen

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon kecha » Mi 26. Okt 2016, 15:16

Welchen Anfangsbuchstaben hat dein Nachname denn? Würde mich mal interessieren, um zu checken ob die Theorie, dass es alphabetisch voran geht, tatsächlich so ist. Ich mit L dürfte eigentlich nicht allzuspät drankommen, aber hab noch immer keine Einladung erhalten.

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon FourSeasons » Mi 26. Okt 2016, 15:21

Also ich befürchte die Theorie "alphabetische Reihenfolge" hinkt etwas.
Mein Nachname beginnt mit W und ich darf am 01.11. ran. Mich würde aber auch mal interessieren wonach es geht. Vielleicht nach Standort? :gruebel:

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon kecha » Mi 26. Okt 2016, 15:23

Also die Dame am Telefon versicherte mir, dass es nach dem Alphabet geht und es an 3 Standorten durchgeführt wird. Möglicherweise ist der eine oder andere Standort schneller... Nunja, lassen wir uns überraschen.

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon Smith19 » Mi 26. Okt 2016, 20:02

Wie ist denn eigentlich das Belastungs Ekg genau aufgebaut, weis da schon einer genaueres wie viel Stufen es gibt und wie diese berechnet werden?
Hat sich denn das Belastungs Ekg auch verändert oder nur die Tatsache, das man bei nicht bestehen trotzdem als polizeitauglich gewertet werden kann?

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon MFG85 » Mo 31. Okt 2016, 19:32

Ich glaube es sind 5 Stufen und man muss das 2,5 fache seines Körpergewichts strampeln.Ich lasse mich am 16.11 überraschen. Kennt sich jemand mit der Dauer der Blutuntersuchung aus (2 Wochen oder so)?

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon murinus » Mo 31. Okt 2016, 19:38

Also die Blutergebnisse kommen so etwa nach einer Woche beim ärztlichen Dienst wieder an. Es hieß: Wenn man nach 2 Wochen keinen Brief aus Halle bekommen hat (Labor), dann ist alles okay. Also man erhält keinen Brief, dass alles okay ist, nur einen wenn etwas nicht stimmt. Wir erhielten dann zwei-drei Wochen nach dem Arzttermin unsere endgültigen Zusagen. Das mit der Zeit kann sich aber nun ein wenig verschoben haben, weil es ja einige Änderungen gibt.

Viel Erfolg allen

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon Smith19 » Mo 31. Okt 2016, 20:00

Und die 2,5 mal muss man dann nur schaffen oder ist man raus wenn man den Puls von über 170 erreicht hat?

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon SchwedenwallerWZL » Di 1. Nov 2016, 21:23

Heute waren doch die ersten termine vllt. Kann ja mal einer ein Statement abgeben

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon FourSeasons » Di 1. Nov 2016, 22:11

Hey ihr Lieben, :hallo:

ich hatte heute meinen Termin in ASL. Gerne möchte ich euch davon berichten. Zu Beginn möchte ich sagen, wir machen uns alle viel zu verrückt. Alles was verlangt wird, ist machbar.
Die erste Station war wiegen und messen und dann folgte das Ruhe-EKG. Von Ruhe war nichts zu spüren. Die Schwester meinte gleich ich sei wohl sehr aufgeregt. Egal. Kurz versucht zu entspannen und dann ging das auch alles. Danach kam der Lungenvolumentest. Ein paar mal ordentlich in das Röhrchen atmen und nach 2 Minuten war es auch schon wieder vorbei. Urin abgegeben, Blutprobe entnommen und dann durfte man was essen und trinken. Es folgte der Hörtest. Diesen fand ich recht anstrengend. Ich hatte das Gefühl, irgendwann Töne zu hören die gar nicht da waren. Immer wenn man meint einen Ton zu hören, musste man auf einen Knopf drücken. Der Sehtest war sehr umfangreich: Kreise waren zu sehen und man musste sagen wo der Kreis eine Öffnung hat. Das müsste jeder vom Führerschein her kennen. Das Farbsehen, die Blendempfindlichkeit, Räumliches sehen und das Gesichtsfeld wurden überprüft. Hier ein Rat: wer eine weite Anreise hat sollte überlegen im Hotel zu übernachten. Die Augen sollten so ausgeruht wie möglich sein.
Danach ging es zum Arzt. Er war sehr nett und freundlich. Die Unterlagen wurden besprochen und dann folgte die allgemeine Untersuchung. Abhören, Ohren, Rachen, der Rücken (bitte einmal mit gestreckten Beinen den Boden berühren) wurde begutachtet. Danach folgte Ultraschall und die Überprüfung der Reflexe. Direkt vom Arzt ging es zur Angstdisziplin: das Belastung-EKG. :lupe:
Leider habe ich nicht gesehen wie viel Watt ich treten musste. Ich musste eine Umdrehung zwischen 50 und 60 halten. Eine Anzeige am Rad hilft hier. Danach folgte die Belastung Stufenweise. Alle 2 Minuten wurde erhöht. Lasst es mal maximal 10 Minuten gewesen sein. Dann noch locker ausfahren und dabei wurde jede Minute der Puls gemessen um zu schauen wie schnell dieser wieder runter fährt. Ich habe mich so verrückt gemacht wegen dem EKG. Wer sich darauf vorbereitet, durch (wer hätte es gedacht) Fahrrad fahren oder laufen oder, oder, oder, wird es auch schaffen.
Danach ging es nochmal zum Arzt. Er meinte, wenn das Blut auch in Ordnung ist, bin ich tauglich. Wenn ich also diese Woche nichts von ihm höre, sieht es gut aus. Dann muss ich "nur" noch auf die Zusage durch die FH warten.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig die Angst nehmen und drücke Allen die Daumen. Ihr schafft das!!!
:applaus:

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon The-Funky-Beast » Di 1. Nov 2016, 23:08

Danke für die Schilderung. :)
Dann drücke ich die Daumen es bleibt auch dabei das du keine Post vom PÄD bekommst. :zustimm:
"Nur auf das Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen."

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon kecha » Do 10. Nov 2016, 23:09

Nabend,
war in den letzten Tagen noch jemand beim Polizeiarzt und mag mal schildern, wie es für sie/ihn war? Explizit das Fahrradergometer interessiert mich.

LG

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Re: Belastungs-EKG ärztliche Abschlussuntersuchung

Beitragvon Trumper » Fr 11. Nov 2016, 10:48

Hallo Leute,
Ich war diese woche bei der ärztlichen Untersuchung.
Ich war extrem aufgeregt und habe das ekg schon mit höherem puls begonnen.
Der Arzt meinte zum Abschlussgespräch, dass ich das ekg aus seiner Sicht nicht bestanden hätte aber er davon ausgeht dass man mich trz nimmt da es ja "nur" Nervosität und etwas wenig kondition war.
Das stützt die Aussage das man jetzt mehr darauf guckt ob gesundheitlich was im argen ist.
Ich habe trz bedenken da ich nicht weiß wie die bewerbungssituation zur zeit aussieht.
Wenn man so viele geeignete Bewerber hat dass man aussuchen kann dann falle ich da sicher dann wegen dem ekg auch raus.


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