Kündigung der PDU-Versicherung?

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Kündigung der PDU-Versicherung?

Beitragvon Schoefi » Mo 19. Nov 2018, 12:35

Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen :) ,
ich bin seit 2010 bei der Polizei NRW tätig und habe zu Ausbildungsbeginn eine Polizeidienstunfähigkeitsversicherung inkl. Teildienstunfähigkeit bei der DBV abgeschlossen.

Auf Grund dessen, dass ich jetzt seit über 2 Jahren Beamter auf Lebenszeit bin, überlege ich diese Versicherung zu kündigen.

Könnte mir jemand von euch eine qualifizierte Beratung geben?

Grüße
Schoefi

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Re: Kündigung der PDU-Versicherung?

Beitragvon MICHI » Mo 19. Nov 2018, 13:26

Verschoben, weil nicht NRW spezifisch .
Gruß
MICHI


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Re: Kündigung der PDU-Versicherung?

Beitragvon Controller » Mo 19. Nov 2018, 15:02

nun, rechne dir mal aus, mit wie viel % du in den Ruhestand gehst im Fall eines Falles ..... :pfeif:
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Kündigung der PDU-Versicherung?

Beitragvon 1957 » Mo 19. Nov 2018, 23:14

Nun, eine Polizeidienstunfähigkeit ist ja keine Berufsunfähigkeit.
Wer PDU wird, kann i.d.R. als Beamter in die allgemeine Verwaltung übernommen werden.

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Re: Kündigung der PDU-Versicherung?

Beitragvon Controller » Di 20. Nov 2018, 00:18

Poizeidienstunfähig, dann wird geleistet!
Natürlich auch bei BU.
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Kündigung der PDU-Versicherung?

Beitragvon 1957 » Di 20. Nov 2018, 21:21

Das dürfte entscheidend auf den Vertrag ankommen.

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Re: Kündigung der PDU-Versicherung?

Beitragvon phil388 » Mi 3. Jun 2020, 21:26

1957 hat geschrieben:
Mo 19. Nov 2018, 23:14
Nun, eine Polizeidienstunfähigkeit ist ja keine Berufsunfähigkeit.
Wer PDU wird, kann i.d.R. als Beamter in die allgemeine Verwaltung übernommen werden.
Ja, was bedeutet das nun konkret?

Theoretisch würde eine Berufsunfähigkeitsversicherung reichen, weil man bei PDU immer noch als Beamter in der Verwaltung arbeiten könnte. Erst bei einer BU (Berufsunfähigkeit) braucht man praktisch die 800,- EUR/monatlich (als hypothetischen Wert) der Versicherung oder?

Also macht eine PDU-Versicherung eigentlich nie richtig Sinn? :lupe:

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Re: Kündigung der PDU-Versicherung?

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Do 4. Jun 2020, 13:46

Mit der Umsetzung gehen ja finanzielle Einbußen einher. Wenn du die so stemmen kannst, ja.
:lah:

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Re: Kündigung der PDU-Versicherung?

Beitragvon John_Doe » Fr 5. Jun 2020, 12:20

phil388 hat geschrieben:
Mi 3. Jun 2020, 21:26
Also macht eine PDU-Versicherung eigentlich nie richtig Sinn? :lupe:
Ich habs immer so verstanden:

PDU = Sinnvoll, wenn du als Polizist gekündigt werden könntest (Anwärter, B auf Widerruf), um sich finanziell abzusichern.

BU = Sinnvoll, wenn du nur noch wegen Krankheit ausscheiden kannst, um höhere Bezüge zu bekommen (B auf Lebensz.). Wenn man sich aufgrund weniger Dienstjahre noch keine hohen Ansprüche aufgebaut hat.

Interessant wäre in dem Zusammenhang natürlich, ob es eine Versicherung gibt, die speziell für den Fall ausgelegt ist, dass man nicht mehr für den Streifendienst / Hundertschaft / Operativ etc. gesundheitlich geeignet ist. Dachte ich hätte sowas mal irgendwo gelesen, kann es aber nicht mehr finden.
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Re: Kündigung der PDU-Versicherung?

Beitragvon Criss_mitchel » Fr 5. Jun 2020, 15:46

Dafür ist doch die PDU.
Es gibt nur tauglich oder untauglich.
Nur für Ehu, WWD oder operativ untauglich
aber Büro Sachbeabeitung tauglich gibt es so nicht.
Also auf den Polizeidienst bezogen.

Wie weiter oben schon gesagt wurde könnte man als Beamter in die allgemeine Verwaltung umgesetzt werden.

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Re: Kündigung der PDU-Versicherung?

Beitragvon Controller » Fr 5. Jun 2020, 16:44

Aber halt kein Polizeidienst mehr.
Dafür ware man dann untauglich, obgleich nicht gleichzeitig berufsunfähig.
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Kündigung der PDU-Versicherung?

Beitragvon Polli » Di 16. Jun 2020, 22:41

Hi Leute,
hier ein bisken Input:

Sollte der Polizeiarzt zu dem Schluss kommen, dass man aufgrund einer Verletzung oder Krankheit innerhalb der nächsten 2 Jahre keine
Dienstfähigkeit erlangt, würde man polizeidienstuntauglich (PDU) geschrieben.
Darüber hinaus bewertet der Polizeiarzt die allgemeine Dienstfähigkeit - im Hinblick auf eine Verwendung in der öffentlichen Verwaltung.

Als Polizeibeamter auf Widerruf (Ausbildung) oder Polizeibeamter auf Probe (grundsätzlich 3 Jahre lang nach der Ausbildung) würde man
i. d. Regel bei einer PDU entlassen.
Als Beamter auf Lebenszeit würde der Dienstherr bei einer PDU einen Dienstzweigwechsel in die Verwaltung anbieten.
Sollte man jedoch auch nicht mehr allgemein dienstfähig sein, würde dieses Angebot natürlich nicht gemacht.

Man würde dann pensioniert.

Die Gretchenfrage ist die, ob man bei einer allgemeinen Dienstunfähigkeit (diese ist auf die Dienstfähigkeit innerhalb der öffentlichen Verwaltung bezogen)
auch gleichzeitig berufsunfähig im Sinne einer BU-Versicherung (50% Erwerbsminderung) ist.

Diese BU-Versicherung leistet erst bei 50% Erwerbsminderung :!:

Ich gehe davon aus, dass der TE Schoefi diese Zeilen hier nicht mehr liesrt, da seine Anfrage vom 19.11.2018 stammt.

Aber allen anderen aktuellen Lesern möchte ich dringend empfehlen, sich vor einer Kündigung einer PDU-Versicherung ganz genau zu informieren,
ob das wirklich Sinn macht.

Gruß :polizei2:





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