Lügde:Beweismaterial verschwunden

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon vladdi » Do 28. Feb 2019, 16:12

Mistam

Du sprichst von einem Fehler (singular), der der mit der Überprüfung betraut ist, von Fehlern (plural).

Er spricht von Führungsfehlern, du relativierst.


Wieviel echte Fakten kennst du denn von dem Fall?


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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon mistam » Do 28. Feb 2019, 16:17

Und Du?
Anders als Du betrachte ich nicht Alles, was irgendwer in irgendein Mikrofon sagt, als Tatsache.
Und ja. Ich spreche von einem Fehler, nämlich dem Abhandenkommen der Beweismittel. Allein darum geht es.

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon Controller » Do 28. Feb 2019, 17:00

aus dem Link der Zeit:
Die Polizei hat bei ihnen auf zahlreichen Datenträgern Beweismaterial
mit einem Datenvolumen von etwa 14 Terabyte sichergestellt:
:o :o :o

und
Für die Anklage dürfte ihr Verschwinden allerdings kaum Folgen haben, denn auf den fehlenden Datenträgern befindet sich mit 0,7 Terabyte nur ein kleiner Teil der Datenmenge.
damit kann man sich vorstellen, von welchem Umfang an Asservaten hier die Rede ist. :polizei10:

Und natürlich auch, WER das alles sichten und auswerten soll ?
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon 1957 » Do 28. Feb 2019, 17:03

Die Menge der Daten sollte keine Rolle spielen. Auch in kleinen Mengen könnte Entscheidendes verloren gehen.

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon RobMetal » Fr 1. Mär 2019, 09:28

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:
Do 28. Feb 2019, 12:50
Während die Kollegen sich von den ganzen Vorwürfen und den politischen Ränkespielchen frei machen müssen und kreative Wege gehen....Datenträgeraufspürhund. Man lernt nie aus.

https://www.nw.de/lokal/kreis_lippe/lue ... andal.html
Und das ist insgesamt die sechste Durchsuchung in der Liegenschaft. Nach der ersten Durchsuchung war sie noch ungesichert. Auch das kann mal passieren, darf's aber nicht :nein: Nicht nur kann was verschwinden, es hätte auch jeder was dazu tun können...
bin kein Polizist

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Fr 1. Mär 2019, 13:55

Wie oft hast du denn schon durchsucht?
:lah:

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Fr 1. Mär 2019, 20:05

Das sagt übrigens der Chefankläger:
Die Polizei in Lippe nimmt er in einem Punkt in Schutz. "Meines Erachtens war am Beginn der Ermittlungen für die Polizei in Lippe nicht erkennbar, welchen Umfang das Verfahren annehmen und welcher Ermittlungsaufwand erforderlich werden würde", sagte Vetter. Logische Folge: Die kleine Behörde war mit den Ermittlungen überfordert.
Quelle: stern.de

Der ist auch weiterhin zuversichtlich, bis Juni Anklage erheben zu können.
:lah:

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon Controller » Sa 2. Mär 2019, 00:09

Darauf KC, wollt ich mit dem Hinweis auf die 14 TB hinaus .....
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Sa 2. Mär 2019, 05:54

Das ist hier ja nicht jedem klar. Plalativ muss es sein.
:lah:

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon Knaecke77 » Sa 2. Mär 2019, 15:32

Welche Konsequenzen haben diese Fehler?

Wegen Strafvereitelung im Amt und wegen Verletzung der Fürsorgepflicht ermittelt die Polizei inzwischen gegen 14 Behördenmitarbeiter. Darunter sind laut offiziellen Angaben zwei Polizisten und acht Angestellte von Jugendämtern der Landkreise Hameln-Pyrmont und Lippe.

Die Behörden haben inzwischen etwa 60 Beamte zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle herangezogen. Innenminister Reul setzte auch einen Sonderermittler zur Überprüfung der Polizeiarbeit ein und kündigte weitere Maßnahmen an: Er wolle den Kampf gegen Kindesmissbrauch mit einer neuen Stabsstelle in seinem Ministerium professionalisieren. An der Spitze soll ein erfahrener Kriminalbeamter stehen.

Landrat Axel Lehmann kündigte an, die Polizeifehler mithilfe eines Acht-Punkte-Programms aufzuarbeiten. Unter anderem sollen Personal- und IT-Ausstattung der Kriminalpolizei sowie interne Abläufe überprüft werden. Er wolle die gesamte Polizei beim Thema Missbrauch mehr sensibilisieren. Der Austausch mit den Jugendämtern und dem Gesundheitsamt soll verbessert werden.

Zudem gibt es personelle Konsequenzen. Auf Anweisung des Innenministeriums soll der Detmolder Polizeidirektor an das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten versetzt werden. Landrat Lehmann entband zudem den Leiter der Direktion Kriminalität von seinen Aufgaben. Auch der Jugendamtsleiter von Hameln wurde vom Dienst freigestellt.

Der Umgang mit Beweisstücken soll ebenfalls grundlegend verbessert werden. Während der erneuten Durchsuchung des Campingplatzes räumten Beamte zuletzt sämtliche Gegenstände aus der Behausung von Andreas V. in einen Container. Diese Maßnahme soll verhindern, dass weitere Beweismittel verschwinden.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/l ... 55554.html
Als Anwalt eines der Beschuldigten würde ich die Beweiskraft der im nachhinein sichergestellten Beweismittel in Zweifel ziehen. Da das Objekt zwischen den Dursuchsuchungen scheinbar nicht bewacht wurde, könnte ja jemand "Beweismittel" dort deponiert haben.... :polizei4:

Den Umgang des Ministers mit dieser unappetitlichen Angelegenheit begrüße ich. Man hat nicht den Eindruck, dass hier etwas unter den Tisch gekehrt werden soll. Die Öffentlichkeit wird informiert und es werden die notwendigen Konsequenzen gezogen. :ja:

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Sa 2. Mär 2019, 16:49

Weil wir ja nicht versiegeln, woll?
:lah:

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon Johanneskirche2 » Mo 4. Mär 2019, 20:28

Dem Kommentar hier aus der FAZ kann ich nichts hinzufügen https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 69218.html und das dort gesagt trifft insbesondere auch auf Dein Diskussiuonsmuster hier zu, Kaeptn.

Ich habe in meinem Beruf schon viele sehr gute Polizeibeamte erlebt, aber noch nie einen/eine, der was falsch gemacht hat, frei nach dem alten Lied "wer kämpft für das Recht, der hat immer Recht!".

Wenn Menschen auf Basis der für sie verfügbaren Informationen nachvollziehbare Fragen stellen, dann sollte man ihnen auch schlüssige Antworten geben. Und nicht zB darauf verweisen, dass die ja "keine Ahnung von Polizeiarbeit haben". Ich erinnere mich da noch an eine Diskussion zum G20 Gipfel.

In meiner Arbeit als Jurist begegne ich ständig Menschen, die keine Ahnung haben von dem was ich mache. Aber dann erkläre ich es ihnen; darauf haben sie eine Anspruch.

Bevor ich mich noch weiter aufrege, bin ich raus. Bedauert Euch weiter selber über den mangelden Respekt, den man Euch angeblich nicht entgegen bringt, aber fragt Euch in einer stillen Stunde mal, wieviel Respekt Ihr anderen Leuten, anderen Berufen entgeben bringt.

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mo 4. Mär 2019, 21:44

Nach wie vor habe ich nie gesagt, dass nix falsch gemacht wurde.

Nach wie vor glaube ich nicht, dass der Vorfall in Lügde gleich den Widerstand mit den aus Köln rückreisenden Partyvolk verhindert oder begünstigt.

Und jetzt?
:lah:

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon 1957 » Di 5. Mär 2019, 10:39

Na ja, scheint ja Methode zu haben, link mit einem Konglomerat unreflektierten Zusammenhangs einstellen, dies als offenkundig zu bezeichnen und sich zu verduennisieren.

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Re: Lügde:Beweismaterial verschwunden

Beitragvon Officer André » Di 5. Mär 2019, 10:56

Da könnte man den Link getrost löschen, da dieser User offenkundig an keiner Diskussion interessiert ist


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