Grundsätzliche Infos zum Thema Zähne

Informationen zur Einstellung und Ausbildung der Landespolizei!

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Polli
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Grundsätzliche Infos zum Thema Zähne

Beitragvon Polli » Do 7. Okt 2004, 18:51

Hi Leute :mrgreen: ,

an dem Thema Zähne kann man sich die Zähne ausbeißen.

Das liegt daran, dass man ohne Arzt :onceldoc: zu sein
und ohne das Gebiss des Einzelnen gesehen zu haben,
leider keine Ferndiagnosen :lupe: abgeben kann.

Die wären jedenfalls wenig hilfreich und würden im schlimmsten Fall
zur Verunsicherung :pale: führen.


Hier ein paar grundsätzliche Infos

:arrow: Zunächst ist es wünschenswert, dass ihr ein
ordentlich gepflegtes Gebiss vorzeigt. :gut:

Damit ist nicht gemeint, dass ihr euch noch rasch am
Vorabend die Kauleiste schrubbt, sondern dass für den Polizeidoc :onceldoc:
ersichtlich ist, dass ihr euch um den Zustand eurer Beißerchen kümmert.


:arrow: Hierzu zählt regelmäßige Pflege zu Hause genau so,
wie regelmäßige Zahnarztbesuche. :onceldoc: :mrgreen:

Der Hauszahnarzt ist in der Regel auch derjenige,
der die Beseitigung von Karies sowie die Entfernung
von Zahnstein und die Behandlung etwaiger Zahnfleischentzündungen vornimmt.

Wer das regelmäßig über sich ergehen lässt,
hat die halbe Miete schon im Sack. :jump:
Bild
O.k., o.k. alles Selbstverständlichkeiten, ich weiß……oder etwa nicht ?


:arrow: Sollte jemand aus Angst oder Schlamperei mehrere Jahre
nicht in Behandlung gewesen sein, ist es sinnvoll,
vor dem Auswahltest einmal einen Zahnarzt aufzusuchen,
um notwendige Renovierungsarbeiten durchführen zu lassen.



:arrow: Ebenfalls sollte man beachten:

Alles, was später Geld kostet, muss vorher abgeschlossen sein.
Das ist auch der Grund, warum Zahnlücken zu schließen sind.

Kiefernorthopädische Behandlungen müssen bereits
am Tag der Bewerbung abgeschlossen sein.


Hintergrund - solange eine freie Heilfürsorge bei der Polizei existiert,
die für alle anfallenden Kosten gerade steht, wird das wohl auch
so bleiben.
Ebenfalls kann der Polizeiarzt das Gebiss nicht abschließend beurteilen.

:arrow: Zahnfehlstellungen
werden sehr kritisch betrachtet:
Überbiss, Unterbiss(Progenie), frontoffener Biss oder
fehlender seitlicher Schluss der Backenzähne verursachen oft Probleme im späteren Leben.

Mir ist durchaus bewußt, dass es für Betroffene schwer ist das zu sehen, bzw. einzusehen.
Trotzdem möchte ich dafür um Verständnis zu werben. :flehan:

Zudem ist es bei einer Fehlstatik des Gebisses
sehr schwierig und teuer, wenn später einmal Zahnersatz fällig wird.

Man kann aber auch in der Regel nichts mehr daran tun,
weil die Behandlung durch einen Kieferorthopäden sinnvoller Weise
im Kindesalter aufgenommen werden sollte.

Wie stark eine Fehlstellung ausgeprägt sein kann oder darf,
ist im Vorfeld nicht eindeutig zu sagen.
Es hängt dann auch oft mit dem gesamten Gebisszustand zusammen.



Das wichtigste für euch ist, alles das, was ihr selber in der Hand
hat, im Vorfeld also vor dem Test zu erledigen:


:arrow: Zähne pflegen, Karies, Zahnstein und
Parodontose behandeln lassen,
Bild
Lücken schließen lassen.


Karies behandeln lassen heißt im Umkehrschluss,
selbstverständlich darf man als angehende Polizeibeamtin,
angehender Polizeibeamter auch Plomben haben
:!:



:arrow: Vorsicht jedoch bei Implantaten :!: :!:

Bild
Sie müssen mindestens ein Jahr bei voller Belastung sitzen,
bevor eine Untersuchung durchgeführt wird.

Also lieber auf die weniger schöne, aber altbekannte Kronenversorgung bauen,
sonst könnte es Enttäuschungen geben. :sad:

:arrow: Wer Weißheitszähne hat, die aus zahnärztlicher Sicht
im Gaumen ausreichend Platz haben, darf sie natürlich behalten :!:

_______________________________________________________________

Da ich einerseits diesen Thread übersichtlich halten möchte
(ansonsten geht es nach dem 10. Posting darum,
wer nächste Woche Mittwoch seinen Test hat
– Insider der copzone verstehen, wie ich das meine),
und andererseits keine Einzeldiagnosen auf Grund
der oben genannten Umstände abgeben kann,
schließe ich diesen Thread.
_______________________________________________________________

P.S.:
Eine kleine Erläuterung zum Thema
Freie Heilfürsorge der Polizei:

PolizistInnen sind durch die Freie Heilfürsorge der Polizei „versichert“.

Das muss man sich so vorstellen, dass der Innenminister
einen großen Topf :kaffe: mit Geld hat, aus dem er die
Kranken- :ill: und Genesungskosten :krank: seiner Polizisten bezahlt.

Der Innenminister ist bemüht, möglichst wenig Geld aus diesem Topf ausgeben zu müssen. :motz:

Das erklärt, weshalb es diese polizeieigen(artig)en :verweis: gesundheitlichen Vorschriften gibt. :yau:

Gruß, das Polli ;)

Polli (NRW)

--> Hier gibt´s Beratung - bitte mal draufklicken :!:




http://polizeistiftung-nrw.de/


Wählen ist wie zähneputzen, wenn mans nicht macht, wirds braun!

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