Belastungs-EKG RLP

Auswahlverfahren und Ausbildung
jenjen86
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Belastungs-EKG RLP

Beitragvon jenjen86 » Do 17. Mär 2011, 16:13

Hallo alle zusammen,

ich war letztes Jahr bei der polizeiärztlichen Untersuchung. Alles war ok, außer das EKG. Ich wurde trotzdem als tauglich bezeichnet, sollte mehr laufen und Rad fahren und dann das EKG bei meinem Hausarzt wiederholen und dem Polizeiarzt nachreichen. Bin auch zu den weiteren Eignungstests eingeladen. Jetzt ist meine Frage, wenn ich das EKG nachhole und dahinschicke, kann ich dann nachträglich noch durchfallen oder brauchen die das EKG nur noch für ihre Unterlagen?

Ich würde mich auf eine Antwort freuen, da mich diese Frage doch sehr beschäftigt.

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Re: Belastungs-EKG RLP

Beitragvon Leopard2a6bravo » Do 17. Mär 2011, 16:55

Vielleicht und ja.

Wenn das EKG erneut nicht bestanden wird, ist das ein Ausschlusskreterium bei den meisten Polizei'en. Aber letzendlich ist es die Entscheidung des Polzei-Arztes und du wirst dich ja hoffentlich gut darauf vorbereiten.
Andererseits benötigt die Behörde deine Ergebnisse für den Ausgang des Tests und die Eintragung in die anzulegende Personalakte §50 BeamtSG, wenn es zu einer Einstellung kommt.
Genau wie deine Einstellungstestergebnisse, die werden dort auch abgespeichert.
carpe diem...

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jenjen86
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Re: Belastungs-EKG RLP

Beitragvon jenjen86 » Di 22. Mär 2011, 11:10

ich bereite mich schon länger für das EKG vor. Allerdings weiß ich nicht, wie lange ich noch üben soll. Ich zögere es irgendwie raus, weil ich Angst habe wieder bei null anzufangen. Im Mai/Juni werde ich wahrscheinlich schon für die nächsten Eignungstests und für den Sporttest eingeladen. Wenn mein Hausarzt die Werte ok findet, kann der Polizeiarzt aber trotzdem anderer Meinung sein?
Kann man sich überhaupt irgendwo informieren, wie die Werte sein sollten oder ist das geheim? Nur das man mal wenigstens einen Anhaltspunkt hat, wie der Puls bei wieviel Watt oder Minuten sein sollte.

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Re: Belastungs-EKG RLP

Beitragvon Echolino » Di 22. Mär 2011, 11:33

Hast du keine Frist bis zu der du den Befund einreichen musst?
Wurden dir keine Werte genannt als du nachgefragt hast beim med. Dienst/Auswahldienst?

Für NRW gibt es hier einen Thread: http://www.copzone.de/phpbbforum/viewto ... 028b#37979

Ich denke, dass es wohl ähnlich sein sollte.
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Re: Belastungs-EKG RLP

Beitragvon jenjen86 » Fr 25. Mär 2011, 11:42

Irgendwie habe ich keine Frist genannt bekommen. Die Ärztin meinte nur, ich soll paar Monate üben und es dann nachreichen. Das war allerdings letztes Jahr. Ich habe mich für dieses Jahr neu beworben und muss dieses Jahr auch gar nicht mehr zu der ärztlichen Untersuchung und wurde nur drauf hingewiesen, das EKG schnellsten nachzureichen.

Über die Werte damals wurde nicht mit mir gesprochen, deshalb bin ich so ahnungslos. Es hieß nur, das es nicht reichen würde.
Ich gehe seit 3 Monaten intensiv laufen. 4-5 mal die Woche für eine halbe Std. Allerdings ist es eher schnelles gehen, statt rennen. Könnte ich jetzt schon ein neues EKG versuchen?

Hoffentlich sind die Richtlinien für RLP auch so wie in NRW. Ich habe nämlich einen Vordruck für meinen Arzt zugeschickt bekommen, wo ich 3 mal 2 min strampeln soll. Es fängt aber bei 75 Watt an und hört bei 125 Watt auf. Demnach müsste ich um die 52 kg wiegen. Ich wiege aber 59/60 kg.

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Re: Belastungs-EKG RLP

Beitragvon firefighter112 » Fr 25. Mär 2011, 12:00

Warum rufst du nicht in Mainz an? Da kann man dir sagen, welche Leistung in den sechs Minuten getreten werden soll. Ich wiege selbst ca. 60/63 kg und ich glaube bei mir waren das damals bis zu 150 W. Glauben heißt aber nicht wissen ;D deshalb solltest du, um Spekulationen zu vermeiden, einfach mal beim PÄD in Mainz anrufen, einen Vordruck gibt's da bestimmt auch.

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Re: Belastungs-EKG RLP

Beitragvon canuck » Fr 25. Mär 2011, 19:11

Frauen: Bis 125 W in 6 Minuten
Männer: 150 W in 6 Minuten.

Edit: Und Rheinland-Pfalz ist nicht NRW, die Werte aus dem NRW THread von Polli gelten in RLP nicht.
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Re: Belastungs-EKG RLP

Beitragvon jenjen86 » So 27. Mär 2011, 17:17

ich habe ja von Mainz einen Vordruck bekommen für meinen Arzt. Die haben geschrieben: 75,100,125 Watt alles 2 Minuten. Mir geht es nur darum zu wissen, wie hoch mein Puls da höchstens sein darf, sodass man nicht mehr durchfallen kann. Ob die mir das am Telefon sagen?

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Re: Belastungs-EKG RLP

Beitragvon insalvo » So 27. Mär 2011, 18:25

Deinen Maximalpuls kannst du anhand folgender Formel berechnen:

220 - Lebensalter = Maximalpuls

Wenn dein Puls den errechneten Wert überschreitet, bist du raus!

Mal unter uns: Wenn du bei diesen Mini-Wattstufen (75,100,125 -- das ist nichts!) einen zu hohen Puls hast, bist du sehr untrainiert oder hast einen Herzfehler!

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Re: Belastungs-EKG RLP

Beitragvon Echolino » So 27. Mär 2011, 19:13

Naja...es soll da auch noch die Kandidaten geben, die das EKG Aufgrund von Aufregung/Nervosität erstmal nicht schaffen. Die haben sicher nicht alle einen Herzfehler ;o

Aber ruf doch einfach an und frag nach!

Denn selbst in einem Bundesland, kann das mit dem Puls je nach med. Dienst variieren! Es gibt scheinbar die 220-Lebensalter Grenze sowohl als auch die, dass man nicht über 150 Puls (egal welches Lebensalter) kommen darf.
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Re: Belastungs-EKG RLP

Beitragvon jenjen86 » Mo 28. Mär 2011, 22:18

Leider weiß ich nicht, was damals genau war. Natürlich war ich auch aufgeregt. Aber wenn mein Puls damals so wahnsinnig hoch gewesen war, dann wäre ich wahrscheinlich nicht weiter gekommen. Denke ich zumindest mal, weil sonst wäre ich rausgeflogen. Ich bin ja als tauglich durchgegangen. Vielleicht war es auch nur knapp. Soll das EKG nur neu machen und nachreichen. Ich werde mal dahin anrufen und nachfragen oder das EKG endlich einfach mal machen.


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