Arme Bundeshauptstadt.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Controller » Fr 21. Jun 2019, 22:38

Andre,
wenn du die Theorie nicht beherrschst
geht es praktisch toujours in die Hose !

Die Theorie steckt den Rahmen ab, in dem du dich praktisch bewähren musst.
Beides muss stimmen !
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Officer André » Fr 21. Jun 2019, 22:46

Officer André hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 20:43
Die Basis nimmst du aus der Ausbildung mit. Nicht so schwer. Das festigt sich dann in der Praxis. Die Masse ist eh immer das Gleiche.
Es kommt also mehr auf die Persönlichkeit und Eignung an.
Nicht Anderes habe ich behauptet.
Ihr schlittert mit euren Ärschen über verdammt dünnes Eis und wenn es bricht, warte ICH im Wasser auf euch!

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Kulinka » Fr 21. Jun 2019, 23:03

Hallo Michi,

es geht doch um die Einstellungspraxis in Berlin und davon berührte Zusammenhänge? Verstehe ich jetzt nicht, halte mich dann aber auch gerne raus, wenn es Dir sachfremd erscheint.

@Controller: Sehe ich auch so. :zustimm:

Viele Grüße
Kulinka

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon MICHI » Fr 21. Jun 2019, 23:13

Kulinka hat geschrieben:Hallo Michi,

es geht doch um die Einstellungspraxis in Berlin und davon berührte Zusammenhänge? Verstehe ich jetzt nicht, halte mich dann aber auch gerne raus, wenn es Dir sachfremd erscheint.

@Controller: Sehe ich auch so. :zustimm:

Viele Grüße
Kulinka
Es geht hier um eine Sache, die nicht gemacht wird, in keinem Bundesland.
Da braucht man auch nicht ellenlang über eine Sache schreiben, wie sie sein könnte, anderswo ist oder sein müsste.

Es ist wie es ist und wird sich auch nicht ändern, so wie bereits hier mehrfach von Fachleuten dargelegt.
Gruß
MICHI


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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon schutzmann_schneidig » Sa 22. Jun 2019, 13:13

So, jetzt gibt es hier einen cut. Die letzten Beiträge wurden entsorgt.

Allgemeine Fragen rund um die Auswahl- und Einstellungspraxis im Land Berlin können bei Bedarf in einem gesonderten Thread in der Berlin-Sektion thematisiert werden. Da es sich offensichtlich jedoch nur um wenige User handelt (eigentlich nur zwei), die sich hier zudem unter Verwendung gegenseitiger Spitzen mittlerweile im Kreis drehen, verweise ich auf die Möglichkeit des Austausches per PN.

Hier geht es jetzt bitte mit konkreten Sachverhalten weiter. Sollten sich dabei im Einzelfall Fragen bzgl. der Auswahl ergeben, ist das ok. Aber dann bitte mit konkretem Sachverhaltsbezug und ohne in eine Grundsatzdiskussion abzugleiten.
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Knaecke77 » Mo 15. Jul 2019, 08:20

Polizeischutz im Freibad? FDP-Politiker fordert Beamte zur Wahrung der Sicherheit

Macho-Gehabe bis hin zu Handgreiflichkeiten: Mehrere Freibäder in Deutschland wurden in den vergangenen Wochen zu einem Fall für die Polizei, weil die Stimmung kippte. Berlin hat auf solche Probleme bereits reagiert - können sich dort andere Bäder etwas abschauen?

Sommerferien, ein Tag im Freibad: Das verspricht unbeschwerte Stunden. Mit Abkühlung, Pommes und Eis am Stiel. Dass die Polizei wegen ausartender Konflikte anrückt und dem Badespaß bei brütender Hitze ein abruptes Ende setzt - das war eher selten der Fall.

Doch im Juni häuften sich Vorfälle in vollen Bädern: Mal gab es Massenstreit, mal eine Attacke gegen Bademeister, mal kletterten die Menschen über Zäune in schon überfüllte Bäder.


Braucht es zum Badengehen künftig also Polizeischutz? Keineswegs abwegig für den Berliner Innenpolitiker Marcel Luthe (FDP). Er will, dass sich in der Hauptstadt über den Sommer eine eigene Einsatzhundertschaft um die Sicherheit in den Bädern kümmert. Zu diesem Schritt fordere er den Senat auf, sagte Luthe der Deutschen Presse-Agentur.

Bisher würden die Beamten draußen gehalten - der Senat überlasse die Konfliktführung privaten Sicherheitsleuten. Unter diesen Voraussetzungen seien Konflikte programmiert.(................)


Freibad als Bühne zur Selbstinszenierung

Selbstbewusster und vielleicht auch tatsächlich etwas rücksichtsloser als früher träten die Menschen für ihre eigenen Interessen ein, sagt Kaschuba. "Der Streit geht heute darum, was legitim ist: welche Musik und wie laut, Nacktheit oder Burkini, nass gespritzt werden."

Das Freibad sei da auch eine Bühne zur Selbstinszenierung. Kaschuba wertet all das als Zeichen einer lebendigen Gesellschaft - auch wenn mehr ausgehandelt werden müsse. Falls nötig eben mit Konfliktlotsen.

Markus Wittich, Vorsitzender des Landesverbands Brandenburg/Berlin beim Bundesverband Deutscher Schwimmmeister, sieht Personalmangel als das Kernproblem.

Leider sei die Personaldecke in Bädern wegen Stellenabbau und Fachkräftemangel so dünn geworden, dass oft die Zeit fehle, um sich ausreichend um "Problemfälle" zu kümmern, erklärt er. So könnten sich Konflikte hochschaukeln.

In den Bädern, in denen es bundesweit zuletzt Probleme gab, fielen die Konsequenzen unterschiedlich aus: Manche wollen es jetzt mit Sicherheitsleuten probieren oder deren Zahl erhöhen.

Im süddeutschen Kehl an der Grenze zu Frankreich schickt die französische Stadt Straßburg nach Streitereien Vermittler in die Bäder. Dort wurde - den Berliner Luthe dürfte es freuen - auch mehr Polizeipräsenz angekündigt. Dazu noch Stacheldraht für die Zäune. (dpa/fte)
https://web.de/magazine/panorama/polize ... t-33846748

Schlimm genug, dass die Leute nicht in der Lage sind, sich soweit zurückzunehmen, dass niemand im Schwimmbad belästigt wird. Nein, nun muss die Polizei auch noch in den Schwimmbädern (teilweise sogar bei Tumultlagen!!) für Ordnung sorgen....und das in der Urlaubszeit. Zu meiner Jugendzeit hat ein Machtwort des Bademeisters noch gereicht und gut war. Meiner Überzeugung nach muss da auch nichts ausgehandelt werden. Es gilt die Bäderordnung....und wer dagegen verstößt fliegt raus. Eigentlich ganz einfach.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon mistam » Mo 15. Jul 2019, 09:20

Und das hat jetzt genau was mit der Überschrift des Freds zu tun?

Knaecke77
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Knaecke77 » Mo 15. Jul 2019, 10:05

mistam hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 09:20
Und das hat jetzt genau was mit der Überschrift des Freds zu tun?
Zitat aus web.de:
Braucht es zum Badengehen künftig also Polizeischutz? Keineswegs abwegig für den Berliner Innenpolitiker Marcel Luthe (FDP). Er will, dass sich in der Hauptstadt über den Sommer eine eigene Einsatzhundertschaft um die Sicherheit in den Bädern kümmert. Zu diesem Schritt fordere er den Senat auf, sagte Luthe der Deutschen Presse-Agentur.
Ich finde es arm(selig), dass sowas überhaupt diskutiert wird. Die Forderung wurde von einem Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses aufgestellt.
Sachliche und örtliche Zuständigkeit ist somit gegeben. :pfeif:

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon mistam » Mo 15. Jul 2019, 10:34


Knaecke77 hat geschrieben: Macho-Gehabe bis hin zu Handgreiflichkeiten: Mehrere Freibäder in Deutschland wurden in den vergangenen Wochen zu einem Fall für die Polizei, weil die Stimmung kippte.
Offenkundig aber eben keine Problematik, die originär mit der armen Bundeshauptstadt zusammen hängt.

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Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Officer André » Mo 15. Jul 2019, 12:42

Es handelt sich um kein generelles Problem in Freibädern.

Wie immer kommt es auf das Publikum an.

Die Lage könnte mit mehr Personal, dass seine Runden zieht und die Leute gezielt anspricht, eingedämmt werden. Das kostet jedoch Geld. Das wollen die Betreiber dann auch alles wieder nicht. Einzelne Zwischenfälle wird es immer geben.

In meinem Bereich gibt es auch ein Schwimmbad mit Freibad. Da herrschen keine Zustände, die man groß bemängeln könnte. Klar müssen wir da öfter mal wegen Diebstahl, etc. hin. Das Übliche eben.

Ich gehe da auch privat hin. Nix los.
Da wird die Ansage der Bademeister beachtet
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon mistam » Mo 15. Jul 2019, 13:29

Nein, aber auch um keines, das nur in Berlin vorkäme. Und schon gar nicht allein aufgrund der finanziellen Gegebenheiten.
Mehr Personal würde da wohl wenig helfen, wenn nicht das staatliche Gewaltmonopol ausgehöhlt werden soll, denn offenkundig werden ja Ansagen nicht befolgt, es müsste also Gewalt angewendet oder mindestens angedroht werden. Zuständigkeit also bei der Polizei, die zu diesem Zweck zu rufen wäre. Die vorsorgliche Anwesenheit der Polizei halte ich im Gegensatz zum höchst geschätzten Herrn Luthe für nicht erforderlich.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Taucher » Mo 22. Jul 2019, 08:27

https://www.focus.de/regional/berlin/be ... 44158.html

Das ist Berlin live....ohne Worte. Blinder Aktionismus zu Lasten der Beamten...

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Beitragvon Officer André » Mo 22. Jul 2019, 08:58

Und dann kommt noch jemand mit einem Blitzdings-Neuralisator, damit die Kollegen das Erlebte vergessen?

Die wissen doch, dass es in Ihrem alten Kiez weitergeht wie gehabt. Nur weil man die Probleme dann nicht mehr täglich sieht, weiß man doch trotzdem, dass sie noch da sind. Und man hält Kontakt zu den alten Kollegen und Freunden und bleibt weiter informiert.

Vlt. liegt es ja auch an unhaltbaren Zuständen, wie sie im Artikel beschrieben werden. Aber das wäre ja sehr unbequem und aufwendig. Da setzen wir lieber bei den Beamten an. Das Problem beim Täter/Kunden zu suchen ... puh, wo kommen wir denn da hin.

Diese problematischen Familien und schillernden Beispiele, gibt es übrigens außerhalb der Kieze auch. Quasi in jedem Bereich. Und nu?
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Ahab_ » Mo 22. Jul 2019, 09:49

Man muss eben nur das positive an Multikulti sehen, dann wird alles gut und die glorreiche Führerin ist glücklich <3
Kein Cop

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Knaecke77 » Mo 22. Jul 2019, 10:11

Polizeiinterne Analyse
Berlins Polizisten haben keine Zeit für Training

Wegen Überlastung und Personalengpässen erreichen die Einsatzhundertschaften nicht die vorgegebenen Übungszeiten.

Sie sind das Rückgrat der Berliner Polizei! Die 16 Einsatzhundertschaften und ihre Kollegen von den zwei Technischen Einsatzeinheiten kommen bei Großveranstaltungen, zur Absicherung von Fußballspielen, bei Abschiebungen, Ausschreitungen wie in der Rigaer Straße, bei Vermisstenfällen oder als Gruppenstreife zum Einsatz.

Allerdings so häufig, dass ihnen kaum noch Zeit zum Trainieren bleibt. Im Ernstfall kann das schlimme Folgen haben.

Nach einer polizeiinternen Analyse (liegt B.Z. vor) liegt die Trainingszeit – gemessen an der gesamten Zeit, die Bereitschaftspolizisten im Einsatz waren – bei nur 14 Prozent. Im Jahr 2018 waren es magere zwölf Prozent, im Jahr zuvor 13 Prozent. Auf Bundesebene ist vereinbart, dass es mindestens 25 Prozent sein sollen.


https://www.bz-berlin.de/berlin/berlins ... r-training

Eine sehr bedenkliche Entwicklung... :nein:


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