Moin!
Diese Aktion ist von einer widerwärtigen Feigheit geprägt, die ohne Frage alle Bereiche ggf. verständlichen bzw. erklärbaren Protestes verlassen hat.
Ebenso widerlich sind die auch hier veröffentlichten Aufrufe zur Solidarisierung mit den "Protesten", die nichts weiter als eine Instrumentalisierung dieses Verbrechens (so meine Einstufung:
§ 308 StGB Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion
(2) Verursacht der Täter durch die Tat eine schwere Gesundheitsschädigung eines anderen Menschen oder eine Gesundheitsschädigung einer großen Zahl von Menschen, so ist auf Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren zu erkennen.
)
darstellt.
Sich dafür nicht zu schade zu sein ist Ausdruck absoluter Menschenverachtung.
Nur mal so am Rand bemerkt: das UZwG Berlin erlaubt die für den Schützen folgenfreie Erschiessung eines Täters bei derartigen Taten....
Ich wünsche mir, dass bei zukünftig stattfindenden Demonstrationen kein Anlass zur Anwendung legaler Zwangsmittel besteht - ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere Täter schlicht mal der Arsch voll bekommt. Nicht legal, aber nachvollziehbar. Nicht gut, aber verständlich.
Den verletzten Kollegen wünsche ich gute Besserung - und der Berliner Polizeiführung ein wenig mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit Informationen.
Gruß
